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ARI-Armaturen: Neue Variante für dreifach exzentrische, metallisch dichtende Prozessarmatur

Die Prozessarmatur mit dem Namen ZETRIX von ARI mit selbstzentrierendem Dichtring ist dauerhaft dicht, langlebig und flexibel einsetzbar. Neben der Doppelflansch- und der Gewindeflansch-Ausführung bietet ARI jetzt auch eine Schweißenden-Variante an.

von | 30.05.20

Zetrix verbindet die Vorteile einer metallisch dichtenden Prozessarmatur mit den Vorteilen einer Klappenbauform. Die Klappenbauform sichert durch geringe Platzanforderungen und ein geringes Gewicht ein optimales Handling. Die dreifach exzentrische Konstruktion garantiert durch ein passgenaues und reibungsfreies Schließen der Armatur eine dauerhaft sichere Dichtfunktion gemäß DIN EN 12266-1 Leckrate A. Ein möglicher Einsatz als Absperr- und Regelarmatur unterstreicht die Vielseitigkeit der in Stahlguss und Edelstahl verfügbaren Armatur.
Einsetzbar für Flüssigkeiten, Gase und Dämpfe ergeben sich vielfältige Anwendungsfälle, z. B. in der Öl- & Gas-Verarbeitung, in Raffinerien, Petrochemie, Chemie, Solarthermie, Kraftwerken, Fernwärme, Zellstoff- & Papierindustrie, Stahlwerke, der Zuckerverarbeitenden Industrie sowie dem allgemeinen Industrie- und Anlagenbau. Das Zetrix-Design wurde durch den Einsatz moderner Tools entwickelt und optimiert. Zum Einsatz kamen u. a. die Finite Elemente Methode, Schließwinkelberechnungen, Strömungssimulationen und Kennlinienmessungen.
Die Finite Elemente Methode ist ein numerisches Berechnungsverfahren, mit dem die auftretenden Spannungen und ihre Verteilung in der Klappenscheibe simuliert wurden. Ziel war das Erreichen der notwendigen Festigkeit unter Druckbelastung bei gleichzeitiger schlanker und strömungsgünstiger Bauform. Außerdem wurde mit Hilfe von Strömungssimulationen der Mediendurchfluss im Rohrleitungssystem simuliert. Hierbei wurden Strömungsgeschwindigkeit, Strömungsrichtung und Druckverteilung sichtbar. Durch die Optimierung der Scheibengeometrie konnten Verwirbelungen begrenzt und Druckverluste minimiert werden. Ergebnis war eine gleichmäßige und hohe Durchströmung. Über eine Versuchs-Messstrecke wurden im hauseigenen Labor die Durchflusswerte bei unterschiedlichen Klappenstellungen gemessen. Durch das Erstellen von Kennlinien wurde so die Regelcharakteristik der Prozess-Armatur optimiert. Um ein optimales Einschwenken des Lamellendichtringes in den Gehäusesitz zu gewährleisten, wurden alle Parameter der Dichtgeometrie genau aufeinander abgestimmt. Die ideale Kegelkontur, die ein reibungsfreies Öffnen und Schließen der Zetrix ermöglicht, wurde so rechnerisch ermittelt.
Einsatztests (z. B. Firesafe) und Dauerversuche wurden auch im akkreditierten Versuchslabor durchgeführt. Die neue Zetrix-Prozessarmatur ist getestet und zugelassen nach Firesafe, ISO 15848/TA-Luft und SIL.  Denn in vielen Einsatzgebieten ist mit erhöhter Brandgefahr zu rechnen. Auch im Fall einer direkten Flammenbeaufschlagung durch einen Brand muss die neue Armatur für eine gewisse Zeitspanne ihre innere und äußere Dichtheit behalten. Durch den Firesafe-Test nach ISO 10497/API 607 6th edition wurde dies eindrucksvoll bewiesen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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