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CONEXO 2025: Weiterentwicklung für Anlagen-Lifecycle-Management

Die GEMÜ-Gruppe, Hersteller von Ventil-, Mess- und Regeltechnik, bringt mit CONEXO 2025 die nächste Version ihrer digitalen Lösung für ein herstellerübergreifendes Anlagen-Lifecycle-Management heraus. Die Software unterstützt die Identifikation und Verwaltung von Komponenten über den gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Inbetriebnahme bis zur Außerbetriebnahme.

von | 20.11.25

GEMÜ bringt mit CONEXO 2025 die nächste Version einer digitalen Lösung für ein herstellerübergreifendes Anlagen-Lifecycle-Management heraus.
Quelle: GEMÜ
CONEXO 2025: Weiterentwicklung für Anlagen-Lifecycle-Management

CONEXO 2025 nutzt Technologien wie RFID, QR-Code und DataMatrix. So kann es Komponenten eindeutigidentifizieren und mit digitalen Produktdaten, Wartungsinformationen und Obsoleszenzstatus verknüpfen. Ein Scan liefert Servicetechnikern Zugriff auf relevante Dokumente, Zertifikate, Wartungsdaten und anstehende Aufgaben.

Die Lösung basiert auf internationalen Standards und berücksichtigt Anforderungen kommender Regulierungen wie dem Digital Product Passport (DPP). Die Identifikation erfolgt über QR-Codes, DataMatrix und UHF-RFID (860–960 MHz) gemäß ISO/IEC-Standards. Der künftige DPP kann verarbeitet und mit der Asset Administration Shell (AAS) verknüpft werden.

Maschinenlesbare Kennzeichnungen nach IEC 61406 dienen als URL-basierte Referenz am physischen Objekt und ermöglichen den Zugriff auf digitale Informationen über 2D-Codes oder NFC-Tags. CONEXO verwendet die AAS als standardisiertes Format für digitale Zwillinge und setzt zur Datenübertragung auf das offene Dateiformat AASX.

Neue Funktionen in CONEXO 2025

Zu den erweiterten Funktionen gehören Verbesserungen im Obsoleszenz-Management, einschließlich frühzeitiger Hinweise auf kritische Zustände wie Rückrufe oder Produktabkündigungen sowie der automatischen Erstellung entsprechender Austauschaufgaben.

Die Komponentenverwaltung ist nun umfassender: Aliasnamen ermöglichen individuelle Bezeichnungen, Standortpfade zeigen Einbauorte, ganze Baugruppen können gesammelt ausgebaut werden, und Dokumente stehen gebündelt als ZIP-Download bereit. Die Identifikation bei Verpackungskennzeichnungen ist ebenfalls verbessert.

Auch die Verwaltung technischer Plätze hat GEMÜ überarbeitet. Für jeden Platz lässt sich ein eigener QR-Code generieren, und es gab eine Erweiterung der Import/Export-Funktionen durch „Identification Alias“. Wartungsaufgaben können in Teilaufgaben untergliedert werden, eine Kalenderansicht unterstützt die Planung, und Notizfelder dienen der Dokumentation zusätzlicher Informationen.

In der Produktverwaltung sind nun Excel-Importe möglich, und der Nutzer kann eigene Herstellerattribute ergänzen. Zudem gibt es eine Übersicht aller verbundenen Mobilgeräte mit Informationen zum jeweiligen Status.

Nutzen für Anwender

Die eindeutige Identifikation von Komponenten und die durchgehende Dokumentation sollen die Sicherheit und Nachvollziehbarkeit im Anlagenbetrieb erhöhen und administrative Aufgaben wie Audits oder Rückrufprozesse erleichtern. Zudem kann die Lösung zur Reduzierung von Suchzeiten und zur Vereinheitlichung von Informationsflüssen beitragen.

Mit der Kombination physischer Kennzeichnungsmethoden (QR-Code, RFID, IEC 61406) und digitalen Modellen (AAS/AASX, DPP) ist CONEXO 2025 auf kommende Anforderungen im digitalen Anlagenmanagement vorbereitet.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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