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Elektrohydraulische Antriebe für höchste Sicherheit und reduzierten Wartungsaufwand

Ein in Europa führender Betreiber eines Pipelinenetzwerkes zur Versorgung von Kohlenwasserstoff-Tanklagern in Frankreich ließ sich von den Vorteilen der elektrohydraulischen Antriebstechnologie der TriVAX Familie zunächst in einer Testinstallation und seit rund fünf Jahren im anspruchsvollen Dauerbetrieb überzeugen.

von | 30.05.20

An den Pumpstationen dieses Netzwerkes wurden Sicherheitsabsperrarmaturen eingesetzt, um im Störfall die Pipeline über einen Emergency Shut Down sehr schnell und sicher absperren zu können. Auf der Suche nach Komponenten, die eine Fail-Safe-Funktion haben, stieß der Betreiber auf die elektrohydraulischen Systeme für Armaturenautomatisierungen von HOERBIGER. Aufgrund der fehlenden pneumatischen Installation an den Stationen entlang der Pipeline, mussten diese Antriebe zudem autark zu betreiben sein. Dieses Anforderungsprofil deckte die TriVAX Familie ab.
Um die Sicherheitsfunktion zu gewährleisten, musste in der bisherigen Installation die Armatur wöchentlich geprüft werden. Die Prüfung bestand in einem Vollhubtest. Dabei verfügten die Pumpstationen über keine pneumatische Versorgung. Deshalb wurden die Armaturenantriebe aufwändig über Stickstoff-Flaschen versorgt. Das war wiederum mit zusätzlichen Wartungskosten verbunden. Der Einsatz des elektrohydraulischen Armaturenantriebes TriVAX bot in dieser anspruchsvollen Anwendung die perfekte Lösung durch die Kombination aus dem Betrieb mit nur einer Stromversorgung, zuverlässigen Sicherheitsfunktionen und geringen Wartungskosten.
Diese Antriebe ermöglichen mit hydraulischer Fail-Safe-Funktion den sicheren Schnellschluss der Armatur und gewährleisten vor einem erneuten Öffnungsvorgang die Wiederherstellung der Sicherheitsfunktion. Durch den integrierten Smart Partial Stroke Test (sPST) von HOERBIGER können die bis dato notwendigen Vollhubtests minimiert und damit der Aufwand entscheidend reduziert werden. Der Teilhubtest PST ersetzt den Vollhubtest im Prozess der Sicherheitsüberprüfung. Kombiniert wird dieser beim TriVAX mit einer vollintegrierten Drehmomentmessung. Diese Messung wird mit einem hinterlegten Soll-Profil abgeglichen und liefert somit zusätzlich wertvolle Informationen über den Grad der Gängigkeit der Armatur und des Antriebssystems.
Beim Betreiber der Kohlenwasserstoff-Pipeline konnte also die Forderung nach höchster Sicherheit bei reduzierten Wartungskosten erfüllt werden. Der geringere Aufwand für Wartungen trägt entscheidend zur schnelleren Amortisierung der Investitionsausgaben bei. Allein durch den kompletten Wegfall der aufwändigen Neubefüllungen der Stickstoff-Flaschen für die bis dahin eingesetzten pneumatischen Armaturenantriebe lässt sich bis heute ein hoher fünfstelliger Betrag pro Jahr einsparen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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