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Endschalterboxen für den flexiblen Einsatz

Die ROTECH Antriebselemente GmbH aus Ettlingen stellt Endschalterboxen für den ressourcenschonenden Einsatz in Wasserstoff- sowie Hybridinfrastrukturen her. Nun beliefert sie damit ein Großbauprojekt der BASF.

von | 16.05.24

Der baden-württembergsche Ministerpräsident Winfried Kretschmann (3. v.l.) stattete Anfang des Jahres dem Standort von Rotech und Air Torque einen Besuch ab.
Quelle: Rotech
Endschalterboxen für den flexiblen Einsatz

Die ROTECH Antriebselemente GmbH aus Ettlingen stellt Endschalterboxen für den ressourcenschonenden Einsatz in Wasserstoff- sowie Hybridinfrastrukturen her. Nun beliefert sie damit ein Großbauprojekt der BASF.

Endschalterboxen für den Chemiekonzern BASF

Einer der größten Energieversorger Deutschlands nutzt die Endschalterboxen bereits für die Erdgas- und Wasserstoffspeicherung. Auch die BASF hat für ihre im Bau befindlichen Anlage in Zhanjiang, China, von ROTECH rund 5.000 Endschalterboxen bezogen. Diese wurden speziell an die hohen Anlagenanforderungen des Chemiekonzerns angepasst.

Mit bis zu sieben Sensoren zur Prozessüberwachung sind die ROTECH-Boxen ausgestattet. Um bei den Anlagenprozessen maximale Sicherheit zu gewährleisten, gibt es für jeden Hauptsensor einen oder mehrere redundante Sensoren, die bei einem Ausfall des Hauptsensors einspringen. Somit garantieren die Bauteile für die komplexen Armaturen der BASF-Anlage eine kontinuierliche Prozessüberwachung.

Mit mehr als zehn weiteren Armaturenherstellern kooperiert ROTECH für das Projekt in Zhanjiang. Was die BASF hier baut, wird nach der voraussichtlichen Vollendung 2030 der drittgrößte Verbundstandort des Chemiekonzerns sein. Besonders in den Bereichen der Intelligenten Fertigung und der nachhaltigen Produktion soll sich der Standort weltweit hervortun.

Hoher Besuch bei ROTECH

Anfang des Jahres hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann den Ettlinger Hauptsitz von ROTECH sowie dessen Nachbarn und Geschäftspartner Air Torque besucht. Mit den ROTECH-Geschäftsführern Heinz Peters, Daniel Wise und Bastian Rüger sprach er über Wasserstoff- und Energielösungen, sowie die Bedeutung intereuropäische Kooperationen in Klima- und Energiefragen. Ebenfalls an der Diskussion beteiligt waren diverse weitere Gäste aus Politik und Wirtschaft und das 50-köpfige ROTECH-Team.

Dieselbe Gelegenheit nutzte ROTECH für die Präsentation seiner Beiträge zu namhaften Großprojekten und insbesondere der Endschalterboxen aus eigener Herstellung. Sie sollen den steigenden Ansprüchen des Energiesektors gerecht werden. Ihre Besonderheit liegt darin, dass sie flexibel nutzbar sind und eine Umstellung von Erdgas- auf Wasserstoffstrukturen ohne Funktionalitätseinbußen mitmachen.

ROTECH auf Erfolgskurs

Bei der Produktion seiner Rückmeldeeinheiten verfolgt ROTECH seit vielen Jahren höchste Qualitätsstandards und hat sich durch seine Zuverlässigkeit in Sachen Funktionalität zahlreiche Aufträge sichern können. Für seine Kundenprojekte arbeitet der Hersteller je nach Auftrag auch mit anderen Firmen zusammen.

Die Air Torque GmbH, mit der ROTECH sich das Gelände teilt, gehört zu den wichtigsten Partnern. Die Kooperation macht kompakte und leistungsstarke Antriebs- und Steuerlösungen nicht nur für die Wasserstoffbeförderung möglich.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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