Flüssigkeitsanalyse: Emerson standardisiert Messtafeln

Emerson hat mit dem Rosemount 105P ein vorkonfiguriertes Messtafelsystem für die Wasserqualitätsmessung vorgestellt. Die standardisierte Architektur kombiniert Messumformer, Sensoren und Komponenten zur Durchflussregelung und soll den Aufwand bei Planung, Montage und Inbetriebnahme reduzieren.

von | 25.09.26

Das Standard-Messtafelsysteme Rosemount 105P verfügt über eine konfigurierbare Messtafelarchitektur für Flüssigkeitsanalysen, die zur Vereinfachung beim Spezifizieren, Bestellen und bei der Installation gebräuchlicher Anwendungen zur Messung der Wasserqualität beiträgt.
Quelle: Emerson

Emerson erweitert sein Angebot für die Flüssigkeitsanalyse um das Messtafelsystem Rosemount 105P. Das vorkonfigurierte System ist für Anwendungen zur Wasserqualitätsmessung ausgelegt und vereint Messumformer, Sensoren, Kabel, Durchflusszellen und Komponenten zur Durchflussregelung in einer standardisierten Architektur.

Flüssigkeitsanalyse für mehrere Wasserqualitätsparameter

Das Rosemount 105P lässt sich für unterschiedliche analytische Messaufgaben konfigurieren. Dazu gehören die Bestimmung des pH-Werts und des Oxidations-Reduktionspotenzials sowie Messungen von gelöstem Sauerstoff und Chlorgehalt. Damit adressiert das System typische Anforderungen der Wasserqualitätsüberwachung in industriellen Anwendungen.

Üblicherweise werden entsprechende Messtafeln projektspezifisch konstruiert oder aus einzelnen Komponenten aufgebaut. Dies kann zusätzliche Bestell-, Montage- und Integrationsschritte vor Ort erfordern. Emerson setzt beim Rosemount 105P stattdessen auf vorgefertigte und reproduzierbare Konfigurationen.

Werkseitig montierte und geprüfte Messtafeln

Die Komponenten des Systems werden nach Herstellerangaben werkseitig montiert, geprüft und dokumentiert. Dadurch sollen Betreiber und Anlagenbauer den Montageaufwand am Einsatzort reduzieren und vergleichbare Konfigurationen an mehreren Standorten einsetzen können.

Die standardisierte Bauweise betrifft sowohl die eigentliche Messtechnik als auch die Probenführung und Durchflussregelung. Für die Projektierung bedeutet dies, dass Messumformer, Sensoren, Kabel und Durchflusskomponenten nicht separat zu einem Gesamtsystem zusammengestellt werden müssen.

Konstruktions- und Montageaufwand soll sinken

Emerson beziffert die mögliche Verkürzung der Konstruktions- und Montagezeit gegenüber vergleichbaren, vor Ort aufgebauten Flüssigkeitsanalysesystemen auf bis zu 90 Prozent. Die Angabe basiert auf internen Schätzungen des Herstellers. Die tatsächlich erzielbare Einsparung hängt laut Emerson von Anwendung, Konfiguration und Standortbedingungen ab.

Neben einer schnelleren Projektabwicklung zielt die vorgefertigte Architektur darauf, Unterschiede zwischen einzelnen Installationen zu verringern. Dies kann insbesondere für Betreiber relevant sein, die vergleichbare Messstellen an mehreren Anlagen oder Standorten betreiben und dafür einheitliche technische Konfigurationen verwenden wollen.

Messtafelsystem ist ab sofort verfügbar

Das Rosemount 105P ist nach Angaben von Emerson ab sofort erhältlich. Das System richtet sich an Anwendungen, bei denen mehrere Komponenten der Wasserqualitätsmessung zu einer montagefertigen Einheit zusammengeführt werden sollen. Im Mittelpunkt stehen dabei eine standardisierte Projektierung und ein geringerer Installationsaufwand vor Ort.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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