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H2-taugliche Absperrklappe für den Elektrolyseur-Einsatz

Eine neue, korrosionsfreie Absperrklappe aus Kunststoff soll die Effizienz und Sicherheit von Elektrolyseuren verbessern. Erhältlich in den Varianten „565 Lug-Style“ und „565 Wafer-Style“, eignet sich das neue Produkt von GF Piping Systems besonders für den Einsatz in Wasserstoffanwendungen. Der Elektrolyseur-Hersteller Enapter setzt es bereits im AEM Nexus ein.

von | 08.07.25

Die Absperrklappe 565 Lug-Style (links) und Absperrklappe 565 Wafer-Style (rechts).
Quelle: GF Piping Systems
H2-taugliche Absperrklappe für den Elektrolyseur-Einsatz

Die korrosionsfreie Absperrklappe 565 aus Kunststoff sei auf die hohen Anforderungen moderner Elektrolyseur-Systeme ausgerichtet. Der Schweizer Hersteller unterziehe sie einer speziellen Reinigung, um sie für den Einsatz mit Sauerstoff zu optimieren. Darüber hinaus soll eine Auslieferung in doppelter Verpackung Verunreinigungen zusätzlich vermeiden.

Das Ventil gewährleistet laut Hersteller die zuverlässige Kontrolle von Reinstwasser während der Wasserstoffproduktion. Damit trage es zur Effizienz, Sicherheit und Langlebigkeit von Elektrolyseur-Systemen bei. Chemisch inerte Schmiermittel sorgen für hohe Reinheitsstandards, ohne die Elektrolyse zu beeinträchtigen.

Einsatz bei Enapter-Elektrolyseur

Die Absperrklappe 565 ist nach Angaben von GF die erste industrielle Absperrklappe, die eine Umweltproduktdeklaration (EPD) erhalten hat. Eine Lebenszyklusanalyse des unabhängigen Instituts Swiss Climate AG zeigt, dass die 565 Wafer-Style bis zu 20 Prozent weniger Treibhausgase als Alternativen aus Metall ausstößt. Die 565 Lug-Style produziere sogar bis zu 26 Prozent weniger Treibhausgase.

Der deutsche AEM-Elektrolyseurhersteller Enapter nutzt bereits eine Komplettlösung von GF für seinen AEM Nexus, der täglich etwa 450 Kilogramm grünen Wasserstoff produziert. Laut GF sei die Wahl auf das Unternehmen gefallen, weil Enapter nach chemikalien- und korrosionsbeständigen Materialien mit geringen Wartungsanforderungen für den Transport des niedrig konzentrierten Kaliumhydroxid-Elektrolyten (KOH) gesucht hatte.

Die Lösung umfasst vorgefertigte PROGEF PP-H Rohrleitungskomponenten sowie diverse Kunststoffventile. Durch ihre Leach-Out-Werte und Korrosionsbeständigkeit gewährleisten sie den langlebigen Transport des Elektrolyten bei bis zu 65 Grad Celsius und 3 bar.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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