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Mehrwege-Ventilblock für Single-Use Anwendungen

Die Firma GEMÜ erweitert ihr Portfolio im Bereich Single-Use um den Mehrwege-Ventilblock GEMÜ Multiport Sumondo. Dieser ist mit pneumatischer oder manueller Blockverriegelung erhältlich.

von | 14.10.25

Links: Antriebseinheit mit pneumatischer Verriegelung (PSUA) mit Single-Use M-Block (KSUBA) Rechts: Antriebseinheit mit manueller Verriegelung per Handhebel (PSUH) mit Single-Use M-Block (KSUBH).
Quelle: GEMÜ
Mehrwege-Ventilblock

Der Multiport Sumondo kombiniert mehrere Single-Use Einzelmembranventile in einem Mehrwege-Ventilblock und bietet damit eine Lösung für Anwendungen in der Pharma- und Biotechnologie.

Geringes Hold-up-Volumen

Mit dem bewährten Sumondo Membranventilprinzip können Anwender durch das Verschweißen der Membrane mit dem Körper eine hermetische Abtrennung zwischen Antrieb und Medium sicherstellen.

Bei der Anwendung des Multiport Sumondos bleibt die Antriebseinheit (Multi-Use) fest in der Anlage installiert. Der M-Block (Single-Use) wird nach Gebrauch ausgetauscht.

Die M-Blöcke zeichnen sich durch ein geringes Hold-up-Volumen im Vergleich zu Einzelventillösungen aus. Sie benötigen keine Schläuche oder Rohrleitungen zwischen zwei Sitzen.

Dies führt zu einer höheren Prozesssicherheit und Effizienz.  Die Bauweise führt dazu, dass weniger Platz in der Anlage notwendig ist.

Die medienberührenden Single-Use M-Blöcke entsprechenden den Standards nach GMP-Richtlinien. Dies gilt in Bezug auf Reinheit, Sicherheit und Stabilität.

Pneumatische oder manuelle Blockverriegelung

Zur Blockverriegelung stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Den Unterschied macht die Verbindung des M-Blocks (Disposable) mit der Antriebseinheit. Sie bieten entweder eine pneumatische Verriegelung (PSUA) oder eine manuelle Verriegelung mittels Handhebel (PSUH).

Beide Varianten sind einfach in der Handhabung und ermöglichen einen schnellen Austausch des Disposables zwischen verschiedenen Produktionszyklen.

Die gefrästen Disposables bietet die Fertigung in verschiedenen Designs an. So besteht die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen Anschlüssen und Sensorintegrationen für den zielgenauen Einsatz im Up- und Downstream-Bereich zu wählen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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