GEMÜ erweitert sein Armaturenportfolio um das manuell betätigte Membranventil D20. Die Armatur wurde für hygienische und aseptische Anwendungen entwickelt und eignet sich nach Angaben des Herstellers auch für 3-A-Anwendungen. Zu den konstruktiven Merkmalen gehören Edelstahlkomponenten, eine fest gekammerte Membrane und ein abgedichtetes Handrad.
Membranventil für hygienische Anwendungen
Beim GEMÜ D20 bestehen sämtliche Antriebskomponenten mit Ausnahme der Dicht- und Designelemente aus Edelstahl. Die fest gekammerte Membrane trennt den Antrieb hermetisch vom Betriebsmedium. Ein Nachziehen der Membrane ist laut Hersteller nicht erforderlich. Das abgedichtete Handrad ist insbesondere auf Anwendungen mit hohen Hygieneanforderungen ausgerichtet.
Das Ventil ist CIP- und SIP-fähig sowie autoklavierbar. Damit zielt GEMÜ unter anderem auf sterile Anwendungen in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Für entsprechende Prozesse ist zudem die Eignung für 3-A-Anwendungen vorgesehen.
Bajonett-Pin vereinfacht den Membranwechsel
Für Wartungsarbeiten setzt GEMÜ beim D20 eine neu entwickelte Membrantechnologie mit Bajonett-Pin ein. Sie soll einen schnellen Membranwechsel ermöglichen und die Fehleranfälligkeit bei der Montage reduzieren. Eine skalierte Sichtanzeige dient dazu, die aktuelle Ventilstellung zu kontrollieren.
Strömungsoptimierter Ventilkörper für hohe Kv-Werte
Der Ventilkörper wurde nach Herstellerangaben strömungsoptimiert und erreicht hohe Kv-Werte. Die Konstruktion ist auf einen effizienten Durchfluss und ein homogenes Strömungsverhalten ausgelegt. Konkrete Kv-Werte oder Betriebsparameter nennt die vorliegende Produktmeldung nicht.
Zum Marktstart ist das GEMÜ D20 in der Membrangröße MG B verfügbar. Weitere Größen sollen schrittweise folgen. Das manuell betätigte Ventil ergänzt eine Produktgeneration, zu der unter anderem bereits die Membranventile D40 und D41 sowie das Sitzventil S40 und das Bodenablassventil P40 gehören.









