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Metallische Bipolarplatten senken Kosten für grünen Wasserstoff

Dana Incorporated erweitert sein Wasserstoffportfolio um eine metallische Bipolarplatte für Elektrolyseure. Die am Standort Neu-Ulm entwickelte Komponente kombiniert präzise Umformtechnik, eine leistungsfähige Beschichtung und eine integrierte Dichtung. So steigert sie die Leistungsdichte und senkt zugleich die Systemkosten.

von | 26.03.26

Dana Incorporated zielt mit der neuen metallischen Bipolarplatte auf eine erhöhte Leistungsdichte ab.
Quelle: Dana Incorporated
Metallische Bipolarplatten senken Kosten für grünen Wasserstoff

Die Bipolarplatten bestehen aus Titan oder Stahl und entsteht im Hochgeschwindigkeits- Umformverfahren. Dadurch sind komplexe Strömungsfeldgeometrien und eine konstant hohe Qualität in der Serie möglich. Eine leitfähige Beschichtung sichert die elektrische Leistungsfähigkeit. Die umspritzt ausgeführte Elastomerdichtung gewährleistet Dichtheit über einen breiten Temperaturbereich.

Mit einer Materialstärke von rund 0,1 Millimetern und Formaten bis zu 800 × 800 Millimetern passen mehr Platten in das gleiche Stack-Volumen. Das erhöht die Leistungsdichte und senkt die Kosten pro Kilowatt.

„Unsere Bipolarplatten verbinden Werkstoffkompetenz mit Großserienfertigung. Damit machen wir grünen Wasserstoff wettbewerbsfähiger“, sagt Philipp Konrad, Leiter e- Mobility Products bei Dana Neu-Ulm. „Das innovative Design beschleunigt die Industrialisierung – ohne Abstriche bei Haltbarkeit oder Effizienz.“

Elektrolyseure benötigen Bipolarplatten als zuverlässige Barriere

Bipolarplatten steuern die Ströme von Wasser, Wasserstoff und Sauerstoff. Gleichzeitig bilden sie eine zuverlässige Barriere im Elektrolyseur. Dana nutzt seine Erfahrung im Stanzen, Prägen, Beschichten und in der Elastomerverarbeitung, um eine robuste Lösung für anspruchsvolle Betriebsbedingungen zu liefern.

Die neuen Bipolarplatten unterstreichen das Engagement des Unternehmens für Technologien, die die Dekarbonisierung vorantreiben und das kommerzielle Wachstum von grünem Wasserstoff fördern.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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