Neuartige Flanschdichtung für Gas- und Trinkwasseranwendungen

Bei der Verwendung von herkömmlichen Flanschdichtungen ist aufgrund von Korrosion der Flanschflächen nach einer Zeit die Gefahr von Undichtigkeiten gegeben.

von | 30.05.20

Durch Nachziehen der Schrauben wird die Undichtigkeit ab und zu im Betrieb beseitigt, was jedoch einhergeht mit einer höheren Flächenpressung. Auch ist dies ein unzuverlässiger Weg die Betriebssicherheit sicher zu stellen. Bei GFK-Flanschen führt dies überdies dazu, dass die Scheiben zusätzlich zu der Pressung auf Biegung beansprucht werden, was zum Bruch führen kann. Hutchinson hat daher eine wiederverwendbare Flanschdichtung entwickelt, bei der eine Doppelelastomerlippe an die Edelstahl-Flanschscheibe an vulkanisiert ist. Die PFS-Dichtung zeichnet sich aus durch:

  • EN, KIWA class III, UBA zugelassene Elastomerwerkstoffe
  • sichere Abdichtung mit Doppellippe
  • einfache Montage
  • niedrige Flächenpressung
  • wiederverwendbare Lebensdauerdichtung
  • Kombination von zahlreichen Elastomeren mit Metallsorten verfügbar

Bei einem Dichtungstausch ist vorteilhaft, dass die Dichtlippe im inneren Bereich liegt, sodass diese durch Korrosion der bisherigen Dichtflächen nicht betroffen ist. Für die Montage kann die Scheibe entweder eingeschoben werden, oder wird bündig mit dem Flanschaußendurchmesser eingebaut. Hierfür besitzt die Dichtung das jeweilige Lochmuster. Dies reduziert die Flächenpressung erheblich. Auch bleibt die Dichtung selbst bei zu starkem Anziehen der Schrauben sicher, da die Kräfte über die gesamte Fläche des Flansches von der Edelstahlscheibe aufgenommen werden. Damit ist eine Biegespannung im Flansch ausgeschlossen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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