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Neue Firmware-Version für individuellen Betrieb von Stellantrieben

Der österreichische Stellantriebehersteller Schiebel präsentiert für seine Stellantriebe eine neue Firmware-Version. Die neue Softwarearchitektur und weitere personalisierbare Features machen die Software mit der Nummer 1600 fit für die zukünftigen Herausforderungen der Digitalisierung und versprechen dem Nutzer einen großen Mehrwert. Ein Upgrade für bestehende Installationen ist möglich. Besonders sticht unter neuen Features der Firmware 1600 hervor, […]

von | 17.12.21

Der österreichische Stellantriebehersteller Schiebel präsentiert für seine Stellantriebe eine neue Firmware-Version. Die neue Softwarearchitektur und weitere personalisierbare Features machen die Software mit der Nummer 1600 fit für die zukünftigen Herausforderungen der Digitalisierung und versprechen dem Nutzer einen großen Mehrwert. Ein Upgrade für bestehende Installationen ist möglich.
Besonders sticht unter neuen Features der Firmware 1600 hervor, dass die Software-Experten von Schiebel die Individualität des Anwenders noch mehr ins Zentrum gerückt haben. Und zwar so umfangreich, dass bis zu acht kundenspezifische User Level individuell und unabhängig mit spezialisierten Features definiert werden können. Perfekt zugeschnitten auf individuelle User-Profile, lassen sich unterschiedliche Berechtigungen und Vorgaben festlegen – von der reinen Leseberechtigung für ausgewählte Daten bis hin zur umfangreichen Parametrierberechtigung. Schiebel streicht heraus: Es zählt, was der User wirklich braucht. Anwender gewinnen so ein hohes Maß an Sicherheit, da der Zugriff auf die Firmware an den individuellen User geknüpft ist und daher nicht vorgesehene Eingriffe effizient vermieden werden. Für den Mitarbeiter erhöht sich durch das Ausblenden von für ihn nicht erforderlichen Parametern bzw. Funktionen die Übersichtlichkeit enorm – zudem wird er vor unbeabsichtigten Bedienungsfehlern geschützt.

Die History-Funktion in der Firmware 1600 hat Schiebel im Vergleich zur Vorgängerversion um den Faktor 5 auf insgesamt 500 Einträge erweitert. Sämtliche Details über Backups, Passwortänderungen, Parameteränderungen etc. werden zusammen mit der Information, welcher User diese vorgenommen hat, gespeichert. Gleiches gilt für das Löschen der History. Außerdem neu: Generiert die Firmware 1600 eine Fehlermeldung, reicht sie diesen ab sofort an die SmarttoolSoftware weiter, in der der Anwender dabei unterstützt wird, den Fehler zu lokalisieren und zu beseitigen.
Sogar beim Backup nimmt Schiebel die unterschiedlichen Anforderungen jedes Mitarbeiters seiner Kunden ins Visier. Mit vier verschiedenen neuen Backup-Varianten berücksichtigt Schiebel in der Firmware 1600 individuelle Backup-Anforderungen optimal – auch mit einer konsequenten Strategie betreffend der Aufteilung eines Backups in die Funktionen
„Sichern“ und „Wiederherstellen“. Diese finden sich in den Varianten „Factory“, „Workshop“, „Service“ und „Customer“ abgebildet.
Mit 16 zusätzlichen Rückmelde-Möglichkeiten an binären Ausgängen hebt Schiebel auch die Flexibilität bei Fehler- und Warnmeldungen auf ein neues Niveau. Unterschiedliche binäre Signale können in der Firmware 1600 logisch verknüpft und in Form eines Ausgangssignals ausgegeben werden. Auf diese Weise ist wirklich jeder Fehler bzw. jede Warnung im Leitsystem darstellbar. Anwender behalten so den optimalen Überblick für den individualisierten Bedarf.

Invertierbares LCD-Display
Mit der neu organisierten und erweiterten Anzeige des grafischen User Interfaces zeigt Schiebel, dass bei der Interaktion von Mensch und Technik an wirklich alles gedacht wurde – für ein Höchstmaß an Transparenz und Übersichtlichkeit. Zudem können User den Menü-Stil verändern. On top demonstriert Schiebel mit einem speziellen Feature, wie man das Optimum in Sachen Usability herausholt: Das „schwarze Display“, also das Invertieren des LCD-Displays, ist ein absolutes Novum in der Branche. Helle Schrift auf schwarzem Hintergrund ist nämlich z. B. bei direkter Sonneneinstrahlung deutlich besser ablesbar als umgekehrt.
Mit einer zusätzlichen, abgesetzten Bedieneinheit unterstützt Schiebel Anwender, wenn der Stellantrieb an schwierig zugänglichen Stellen, beispielsweise in einem Schacht, installiert ist. Im Zuge der neuen Firmware 1600 eingeführt, bietet diese Bedieneinheit volle Zugriffs- und Visualisierungsmöglichkeiten auf den Stellantrieb. Ist der Schacht z. B. überschwemmt oder mit Gas gefüllt, kann aus sicherer Entfernung die komplette Parametrierung über die zusätzliche, abgesetzte Bedieneinheit erfolgen – selbstverständlich unter Berücksichtigung User-individueller Vorgaben.

Auch Upgrades realisierbar
Die neue Firmware 1600 wird standardmäßig in die elektrischen Stellantriebe der CM- und AB-Serie integriert und legt dank der neuen Softwarearchitektur die Basis für die Implementierung weiterer Funktionen, an welchen Schiebel bereits arbeitet. Um diese Vorteile auch für bestehende Antriebe nutzbar zu machen, kann auf Wunsch ein Upgrade auf die neue Firmware 1600 vorgenommen werden.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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