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Neue Reinstmedien-Ventile verringern die Partikelbildung

Um eine noch geringere Partikelbildung beim Einsatz mit chemischen Flüssigkeiten zu erreichen, hat SMC eine neue Ventilserie entwickelt.

von | 25.05.23

Die Serie JLV20/30 von SMC bietet Anwendern ein hochreines pneumatisch betätigtes Ventil, das mit aggressiven Flüssigkeiten verwendet werden kann
Quelle: SMC
Neue Reinstmedien-Ventile verringern die Partikelbildung

Geringe Partikelbildung, kompakte Baugröße und hohe Betriebs- und Rückdrücke. In vielen Branchen, in denen chemische Flüssigkeiten zum Einsatz kommen, stehen Ventile vor besonderen Anforderungen. Um genau diese noch besser zu erfüllen und eine noch geringere Partikelbildung zu erreichen, hat SMC die Serie JLV20/30 entwickelt.

Die kompakten Reinstmedien-Ventile bieten unter anderem eine platzsparende Bauweise, hohe Druck- und Rückdruckbereiche sowie eine Betriebsanzeige zur visuellen Kontrolle über den Öffnungs- und Schließzustand des Ventils.

Reduzierung von Leckagen und geringe Partikelbildung

Die Ventilserie JLV20/30 verfügt über eine Konstruktion, die die Entlüftung der Pilotluft optimiert. Damit reduziert sich die Schließgeschwindigkeit des Ventils kurz vor dem Auftreffen des Ventils auf den Ventilsitz. Dadurch verringert sich die Aufsetzenergie gegenüber dem bestehenden Modell um 90 %, was zu einem sanften Schließen des Ventils führt und so eine geringere Partikelbildung zur Folge hat.

Zusätzlich haben Anwender die Möglichkeit, mit der optionalen Flaire-Ausführung ein Ventil zu erhalten, das dank eines Hyper-Fittings mit Bördel-Klemmhülsenkonstruktion der Serie LQ3 dreifach abgedichtet ist und so Leckagen noch besser reduziert.

Geeignet für den Einsatz mit aggressiven Flüssigkeiten

Anwender profitieren bei der Serie JLV20/30 außerdem von der vielfältigen Einsetzbarkeit. Denn dank der Verwendung von chemikalienbeständigen Materialien ist die Serie bestens für Anwendungen mit aggressiven Flüssigkeiten geeignet. So besteht das Gehäuse aus neuem PFA, die Endplatte und die Antriebseinheit aus PVDF sowie das Ventil aus PTFE. Das gewährleistet den Einsatz u. a. bei Medien wie Phosphor- und Salzsäure, trockenem Ozon, Wasserstoffperoxid und Natriumhydroxid bei einer Medientemperatur von max. 100 °C.

Unter Berücksichtigung bestimmter Zusatzmaßnahmen können Anwender die Reinstmedien-Ventile bei einer ganzen Reihe weiterer Chemikalien wie Aceton oder Schwefelsäure verwenden. Das macht sie ideal für die Chemie- und Pharmabranche wie auch die Lebensmittel- und Elektroindustrie.

Kompakte Bauweise

Die neue Serie JLV20/30 überzeugt zudem durch eine kompaktere Bauweise im Vergleich zum bestehenden Modell. So wurde nicht nur der Montageabstand beim JLV20 um 45 % (von 56 auf 31 mm) reduziert, sondern auch die Ventilbreite um 20 % auf 24 mm (zuvor 30 mm) verringert – insgesamt klare Vorteile für einen Einsatz in Anlagen mit wenig Platz oder zur Konstruktion von kompakten Maschinen.

Zugleich sind die Ventile für Anwendungen, die einen hohen Druck und Rückdruck erfordern, bestens geeignet. So wurde der Betriebsdruck beim JVL30 im Vergleich zum bestehenden Modell um bis zu 66 % auf nun 0 bis 0,5 MPa verbessert – beim Rückdruck beträgt der Bereich ebenfalls 0 bis 0,5 MPa, was einer Optimierung von bis zu 150 % entspricht.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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