Im Mittelpunkt der Entwicklung steht ein hygienisches Design ohne Spalte und Hinterschnitte. Während konventionelle Dosierkolben häufig mit Gleitringdichtungen arbeiten, in denen sich Produktrückstände ansammeln können, setzt ULMAN auf eine geschlossene Dichtungsvariante mit einer flexiblen Dichtlippe und integriertem Vorspannelement. Dadurch sollen kritische Zwischenräume vermieden und eine zuverlässige Abdichtung erreicht werden.
Ein integrierter Bajonettverschluss ermöglicht zudem einen schnelleren Ein- und Ausbau des Dosierkolbens als herkömmliche Verschraubungen und soll Montage- und Wartungszeiten verkürzen. Alternativ kann der Dosierkolben auch mit einer klassischen Verschraubung ausgestattet werden.
Umrüstung möglich
Neben Standardausführungen bietet das Unternehmen kundenspezifische Varianten an. Design, Abmessungen, Werkstoffe sowie die Ausführung der Dichtlippenaufnahme können an die jeweilige Anwendung angepasst werden.
Auch bestehende Dosierkolben mit Stahlkolben und Gleitringdichtung lassen sich auf die neue Lösung umrüsten. Aufnahme und Deckel bestehen aus Edelstahl, wie er in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie üblich ist.
Für den Dosierkolben stehen verschiedene FDA-konforme Werkstoffe zur Verfügung, darunter PTFE-Compounds sowie UHMW-PE. Je nach Werkstoff eignet sich die Lösung für CIP-Reinigungsprozesse bis etwa 80 °C oder für SIP-Dampfsterilisationen bis 140 °C. Während PTFE-Compounds sowohl für CIP- als auch für SIP-Prozesse ausgelegt sind, eignet sich UHMW-PE insbesondere für CIP-Anwendungen und bietet eine höhere Abrasionsbeständigkeit, beispielsweise beim Abfüllen abrasiver Medien wie Erdbeermarmelade oder Honig.
Die Auswahl des geeigneten Werkstoffs und die Auslegung der Dichtungsgeometrie erfolgen in enger Abstimmung mit dem Anwender.








