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Neues Druckregelventil

GF Piping Systems hat ein neuartiges Druckregelventil entwickelt, das in kompaktem Design die volle Leistung erbringt.

von | 30.05.20

Durch Einsatz einer nichtsteigenden Spindel konnte der zulässige Bauraum reduziert werden.
Weniger Nachziehen
Herkömmliche Kunststoff-Druckregelventile haben das gleiche Design wie Metallventile, das heißt Ober- und Unterteil werden durch Metallschrauben zusammengehalten. Aufgrund der unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten führt dies irgendwann zu Leckagen. Für viele Anwender von Kunststoff-Druckregelventilen ist es bereits Routine, die Schrauben in bestimmten Wartungsintervallen zu überprüfen und nachzuziehen. Selbst bei ganz neuen Ventilen ist eventuell vor der ersten Inbetriebnahme ein Nachziehen erforderlich. Dies ist mit dem neuen Zentralgehäusegewinde nicht mehr nötig. Seine Konstruktion garantiert eine langfristige Stabilität. Alle Materialien haben dieselben Wärmeausdehnungskoeffizienten, womit ein Sollwertverhalten erreicht wird.
Ein Gehäuse – zwei Funktionen
Aufgrund seines Designs kann das Ventil von einem Druckminderventil zu einem Druckhalteventil geändert werden, indem lediglich die Einsätze gewechselt werden. Dadurch kann auch die Membran bei der Wartung rasch ausgetauscht werden. Das neue Druckregelventil ist in PVC-U, PVC-C, PP-H oder PVDF erhältlich. Zwei Federn stehen für zur Verfügung: Entweder für den Standarddruckbereich von 0,5 bis 9 bar (7 bis 130 psi) oder in der empfindlicheren Konfiguration für Niedrigdruckbereiche von 0,3 bis 3 bar (4 bis 44psi). Das neue Ventil kann für Standardanwendungen wie Chemikaliendosierungs- und Wasseraufbereitungssysteme eingesetzt werden, aber auch für anspruchsvollere Anwendungen, bei denen auf Kontaminationen geachtet werden muss. Für besondere Anwendungen, vor allem im High Purity-Bereich, wird ein speziell entwickelter Kolben angeboten, der elastomerfrei ist, wodurch bei Bewegung der O-Ringe keine Partikel abgegeben werden.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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