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Neues Ventil für den Einsatz in der Labortechnik

Ein neues coax® Ventil bereichert seit Kurzem die Produktpalette des Armaturenproduzenten müller coax. Das Ventil ist aus einer Spezialanfertigung für einen Kunden entstanden.

von | 07.06.24

Mario Walch (links, Entwicklungstechniker), Stanislav Hoerdt (rechts, Leiter Export) von müller coax sind stolz darauf, wie schnell die Entwicklung des neuen Ventils ging.
Quelle: müller coax
Neues Ventil für den Einsatz in der Labortechnik

Eine neue Armatur ergänzt seit Kurzem die Produktpalette des Armaturenproduzenten müller coax. Das Ventil ist aus einer Spezialanfertigung für einen Kunden entstanden.

müller coax legt großen Wert darauf, individuelle Lösungen für seine Klienten zu finden – und diese im Zweifelsfall selbst zu kreieren. Aus eben diesem Antrieb heraus hat der Forchtenberger Hersteller nun eine neue Ausgabe seines coaxial-Ventils entworfen.

Für spezifische Anforderungen kreiert

Das neue Ventil wurde in nur sechs Wochen entwickelt und kurze Zeit später bereits in Form von ersten Entwürfen angefertigt. Es sticht besonders durch seine kompakte Bauweise hervor.

„Um uns zu verbessern, ist es wichtig, nah am Markt zu sein und die Anliegen der Kunden zu kennen. Dazu gehört es einer Angebotsanfrage konkret nachzugehen. Oft wird durch ein weiteres Gespräch ein möglicher Lösungsansatz gefunden. Oder wie in diesen Fall für den Kunden kreiert“, sagt Stanislav Hoerdt, Leiter Export bei müller coax.

Der Kunde benötigte eine passgenaue Lösung für die Führung unterschiedlichster Medien mit einem variablen Mischverhältnis. Insbesondere die Ventilbeständigkeit spielt dabei eine wichtige Rolle. Um eine Kontamination und Beschädigung des Systems zu vermeiden, muss die Anwendung komplett leckagefrei sein.

Ventil mithilfe des 3D-Drucks entwickelt

In abteilungsübergreifender Zusammenarbeit hat müller coax die Armatur entworfen und einen Prototyp hergestellt. Diverse Bauteile, wie Anschlussstutzen und Innenteile, haben die Mitarbeitenden mit einem 3D-Drucker fabriziert. Dieser leistet der Firma nach eigenen Aussagen beim Prototypen- und Prüfstandsbau seit längerem gute Dienste. Die Vorgehensweise ist nicht nur kosteneffizienter, sondern auch zeitsparender und einfacher als die Realisierung mittels Fräsmaschine.

Neben der platzsparenden Konstruktion bringt das neue coaxiale Ventil schnelle Schaltzeiten und ein sicheres Schließen, selbst bei verschmutzten Medien, mit. Eine Abtropfkante lässt Restmedien abfließen. Somit gewährleistet die Armatur eine hohe Prozesssicherheit und einen geringen Stromverbrauch. Ebenfalls lässt sie sich dank der Plug&Play-Bauweise zeitsparend einbauen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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