Anspruchsvolle Flüssigkeiten im industriellen Maßstab zu fördern, stellt hohe Ansprüche an die eingesetzten Pumpen. Mit den Hygienepumpen von Viking Pump aus Großbritannien will Askia jetzt passgenaue Lösungen bieten. Zielgruppe: Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie alle Anwendungen mit scherempfindlichen und hygienisch sensiblen Prozessmedien.
Als exklusiver Partner für Beratung, Vertrieb und Service in Deutschland will der Industrieanlagenanbieter zukünftig Industriekunden mit Komplettsystemen für die Flüssigkeitsförderung ausrüsten.
Je nach Variante sind mit den hochspezialisierten Dreh- und Kreiskolbenpumpen Förderleistungen bis 189 Kubikmeter pro Stunde und Drücke bis 34 Bar für Medien mit einer Viskosität bis 200.000 Centistokes bei Temperaturen bis 180 °C erreichbar.
Hygienepumpen schonen Produkte
„Unsere Hygienepumpen kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn ein Anwender den absoluten Fokus auf maximale Qualität von Produktion und Produkt legt“, erläutert Askia-Vertriebsleiter Erik Zuyderduyn. „Denn sie arbeiten bei allen gängigen Viskositäten und Temperaturen besonders scherarm und produktschonend. Das macht sie speziell geeignet für die Förderung von sensiblen und hochpreisigen Medien.“
So sind etwa die Pumpen der Serie Sterilobe auch für die extrem anspruchsvollen COVID-Impfstoffe zertifiziert.
Möglich macht das neben ihrem Konstruktionsprinzip auch eine spezifische Gestaltung von bauteilinternen Radien und Spaltmaßen. Eduard Weiss, Regional Sales Manager bei Viking Pump, betont:
„So bleibt zuverlässig und dauerhaft gewährleistet, dass Produktgüten nicht beeinflusst werden. Zudem sind die Pumpen unempfindlich gegenüber abrasiven und feststoffhaltigen Medien.“
Auch auf eine sehr gute Reinigungsfähigkeit haben die Konstrukteure einen großen Schwerpunkt gelegt. Ein Vorteil soll beispielsweise durch die intelligente Positionierung der Dichtung entstehen.
Totraumfreie Ventildesigns ermöglichen demnach ein effektives Reinigen der Pumpen, bei CIP- und SIP-fähigen Varianten auch ohne Demontage aus der Rohrleitung.
Die Dichtung ist vor übermäßigem Kontakt zum Prozessmedium geschützt. Damit auch vor erhöhtem Verschleiß und Blockieren durch Ablagerungen.
Pumpen verfügen über 3-A-, ATEX- und CE-Zertifizierungen
Der, nach eigenen Aussagen, geringe Wartungsbedarf wird ergänzt von einer wartungsfreundlichen Gestaltung.
Für Anlagenbetreiber bedeutet das kurze Servicezeiten sowie minimale Laufzeitunterbrechung. In der Revolution-Baureihe können alle relevanten Bauteile getauscht werden, ohne dass die Pumpe aus der Rohrleitung ausgebaut werden muss.
Alle Pumpen verfügen über 3-A-, ATEX- und CE-Zertifizierungen.
Eine lückenlose Dokumentation und Rückverfolgbarkeit von Werkstoffen und Produktionsprozessen sowie spezifische Zertifizierungen, etwa von Oberflächengüten, sollen Anwendern der Pumpe einen verlässlichen Qualitätssicherungsnachweis gegenüber ihren Auftraggebern erleichtern.
Um auch Medien mit sehr niedrigen Viskositäten effektiv zu fördern und höhere Drücke zu ermöglichen, bietet Askia die Kreiskolbenpumpen seiner Serien TRA10, TRA20 und Revolution optional mit Rotoren aus WFT 808 an.
Die spezielle Edelstahl-Legierung wird von Viking selbst hergestellt und ist dank eines erhöhten Nickelanteils weicher als Edelstahl 316, aus dem das Gehäuse gefertigt wird.
Diese Materialpaarung vermindert effektiv das Risiko eines Kaltverschweißens der beiden Bauteile.







