Branche
FS Logoi

Schonende Förderung anspruchsvoller Flüssigkeiten

Seit Anfang 2025 ergänzen die Hygienepumpen von Viking Pump das Produktportfolio der Askia GmbH. Die Hersteller für industrielle Sicherheits- und Prozesstechnik übernehmen Vertrieb, Kundenbetreuung und Service für die schonenden, scherarmen Flüssigkeitspumpen exklusiv für Deutschland.

von | 29.07.25

Explosionszeichnung Drehkolbenpumpe
Quelle: Viking Pump Inc.

Anspruchsvolle Flüssigkeiten im industriellen Maßstab zu fördern, stellt hohe Ansprüche an die eingesetzten Pumpen. Mit den Hygienepumpen von Viking Pump aus Großbritannien will Askia jetzt passgenaue Lösungen bieten. Zielgruppe: Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie alle Anwendungen mit scherempfindlichen und hygienisch sensiblen Prozessmedien.

Als exklusiver Partner für Beratung, Vertrieb und Service in Deutschland will der Industrieanlagenanbieter zukünftig Industriekunden mit Komplettsystemen für die Flüssigkeitsförderung ausrüsten.

Je nach Variante sind mit den hochspezialisierten Dreh- und Kreiskolbenpumpen Förderleistungen bis 189 Kubikmeter pro Stunde und Drücke bis 34 Bar für Medien mit einer Viskosität bis 200.000 Centistokes bei Temperaturen bis 180 °C erreichbar.

Hygienepumpen schonen Produkte

„Unsere Hygienepumpen kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn ein Anwender den absoluten Fokus auf maximale Qualität von Produktion und Produkt legt“, erläutert Askia-Vertriebsleiter Erik Zuyderduyn. „Denn sie arbeiten bei allen gängigen Viskositäten und Temperaturen besonders scherarm und produktschonend. Das macht sie speziell geeignet für die Förderung von sensiblen und hochpreisigen Medien.“

So sind etwa die Pumpen der Serie Sterilobe auch für die extrem anspruchsvollen COVID-Impfstoffe zertifiziert.

Möglich macht das neben ihrem Konstruktionsprinzip auch eine spezifische Gestaltung von bauteilinternen Radien und Spaltmaßen. Eduard Weiss, Regional Sales Manager bei Viking Pump, betont:

„So bleibt zuverlässig und dauerhaft gewährleistet, dass Produktgüten nicht beeinflusst werden. Zudem sind die Pumpen unempfindlich gegenüber abrasiven und feststoffhaltigen Medien.“

Auch auf eine sehr gute Reinigungsfähigkeit haben die Konstrukteure einen großen Schwerpunkt gelegt. Ein Vorteil soll beispielsweise durch die intelligente Positionierung der Dichtung entstehen.

Totraumfreie Ventildesigns ermöglichen demnach ein effektives Reinigen der Pumpen, bei CIP- und SIP-fähigen Varianten auch ohne Demontage aus der Rohrleitung.

Die Dichtung ist vor übermäßigem Kontakt zum Prozessmedium geschützt. Damit auch vor erhöhtem Verschleiß und Blockieren durch Ablagerungen.

Pumpen verfügen über 3-A-, ATEX- und CE-Zertifizierungen

Der, nach eigenen Aussagen, geringe Wartungsbedarf wird ergänzt von einer wartungsfreundlichen Gestaltung.

Für Anlagenbetreiber bedeutet das kurze Servicezeiten sowie minimale Laufzeitunterbrechung. In der Revolution-Baureihe können alle relevanten Bauteile getauscht werden, ohne dass die Pumpe aus der Rohrleitung ausgebaut werden muss.

Alle Pumpen verfügen über 3-A-, ATEX- und CE-Zertifizierungen.

Eine lückenlose Dokumentation und Rückverfolgbarkeit von Werkstoffen und Produktionsprozessen sowie spezifische Zertifizierungen, etwa von Oberflächengüten, sollen Anwendern der Pumpe einen verlässlichen Qualitätssicherungsnachweis gegenüber ihren Auftraggebern erleichtern.

Um auch Medien mit sehr niedrigen Viskositäten effektiv zu fördern und höhere Drücke zu ermöglichen, bietet Askia die Kreiskolbenpumpen seiner Serien TRA10, TRA20 und Revolution optional mit Rotoren aus WFT 808 an.

Die spezielle Edelstahl-Legierung wird von Viking selbst hergestellt und ist dank eines erhöhten Nickelanteils weicher als Edelstahl 316, aus dem das Gehäuse gefertigt wird.

Diese Materialpaarung vermindert effektiv das Risiko eines Kaltverschweißens der beiden Bauteile.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Die wichtigsten Branchen-News, regelmäßig in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

10.000 Flanschverbindungen im Rahmen von TAR-Projekten geprüft
10.000 Flanschverbindungen im Rahmen von TAR-Projekten geprüft

Das Dichtungstechnikunternehmen IDT hat im Zuge von Revisionen und Turnarounds (TAR) im vergangenen Jahr mehr als 30 Industrieanlagen in Deutschland unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Mit einer Mängelquote von acht Prozent erwies sich nur jede 12. von insgesamt 10.000 geprüften Rohrleitungsverbindungen als mangelhaft.

mehr lesen
Netzwerktreffen auf der PUMPS & VALVES: „Pump Up Your Network – powered by IAD“
Netzwerktreffen auf der PUMPS & VALVES: „Pump Up Your Network – powered by IAD“

Im Rahmen der Fachmesse PUMPS & VALVES Dortmund 2026 feiert am 25. Februar 2026 ein neues Networking-Format Premiere: „Pump Up Your Network – powered by IAD“. Das Event richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Prozesstechnik, Instandhaltung und Service und bietet eine Plattform für persönlichen Austausch, neue Kontakte und praxisnahe Impulse – direkt auf der Messe.

mehr lesen

Sie möchten unser Fachmagazin „Industriearmaturen & Dichtungstechnik“ unverbindlich testen?

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen „Industriearmaturen & Dichtungstechnik“ kostenlos und unverbindlich zur Probe!

IAD 03 2025 Cover Klein