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VDMA äußert sich zur Trinkwasserregulierung in Europa

Anlässlich der IFAT München sprach der VDMA Fachverband Armaturen letzte Woche über die europäische Trinkwasserregulierung. Diese müsse vor allem einheitlicher gestaltet werden.

von | 22.05.24

Auch mit Bundesumweltministerin Steffi Lemke (4. v.l.) sprach der VDMA über die Notwendigkeit einer europaweit einheitlichen Trinkwasserregulierung.
Quelle: VDMA
VDMA äußert sich zur Trinkwasserregulierung in Europa

Anlässlich der IFAT München sprach der VDMA Fachverband Armaturen letzte Woche über die europäische Trinkwasserregulierung. Diese müsse laut VDMA vor allem einheitlicher gestaltet werden.

Eine bedeutende Schwierigkeit für die Trinkwasserindustrie sind nationale und europäische Regularien, welche nicht nur nicht untereinander abgestimmt sind, sondern einander zum Teil sogar widersprechen. Das betrifft insbesondere die Regulierung von Blei, außerdem die unterschiedliche Festlegung von Grenzwerten. Aufgrund dessen sei für Hersteller weder Planungs- noch Investitionssicherheit gegeben, erklärt Dr. Laura Dorfer, Geschäftsführerin des VDMA.

Für eine einheitliche Trinkwasserregulierung

Auch Elisa Sasserath Kentsch, stellvertretende Vorsitzende VDMA Gebäudearmaturen und Mitglied der Geschäftsführung Hans Sasserath GmbH & Co. KG, sieht darin ein Problem. Sie ist der Ansicht, dass eine einheitliche Trinkwasserregulierung in Europa notwendig ist.

„Daher fordern wir Regeln, die für alle gleichermaßen gelten und deren Einhaltung auch im Rahmen einer europäischen Marktüberwachung kontrolliert wird“, erklärt Sasserath Kentsch.

Nur so sei es möglich, die Industrie auf einem wettbewerbsfähigen Niveau zu halten und einen verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit Wasser gewährleisten.

Armaturen leisten einen wesentlichen Beitrag

Durch die Verwendung trinkwasserhygienischer Werkstoffe und wassereffizienter Technologien trägt die Armaturenindustrie maßgeblich zur Sicherung der Ressource Trinkwasser bei. Das Umweltbundesamt vergibt für die Trinkwasserqualität in Deutschland Bestnoten –­­­ ein Qualitätsniveau, das laut Dorfer gehalten werden soll.

„Die deutschen Hersteller von Wassertechnologie kennen die weltweiten Herausforderungen der Wasserversorgung. […] Die Branche liefert bereits heute Lösungen für die Herausforderungen von morgen“, sagt sie.

Auf der IFAT gab es einiges davon zu sehen, beispielsweise intelligente Wasserfiltertechnik, selbsttätige Leckageschutzsysteme und Armaturen, die auf eine verbrauchssparende und sichere Wassernutzung ausgerichtet sind. Der Einsatz wassereffizienter Armaturen spart in einem Gebäude große Mengen an Trinkwasser. Wasser sparen und Hygieneanforderungen sind dank Wassermanagement-Systemen miteinander vereinbar. Und auch zur Regulierung der Wasserhärte trägt die Armaturenbranche durch Wasseraufbereitungssysteme bei.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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