Neben der Präsentation neuer Produkte und Dienstleistungen lag ein Schwerpunkt auf Themen wie Innovation, Wissenstransfer und Zusammenarbeit zwischen Industrie, Wissenschaft und Start-ups. Deutlich wurde dabei, dass die Messe nicht nur als Ausstellungsfläche dient, sondern auch als Forum für Diskussionen über die zukünftige Entwicklung der Branche wahrgenommen wird.
Das Programm umfasste eine Vielzahl von Veranstaltungen, die die Besuchenden intensiv nutzten. Besonders gefragt waren die Startup-Area, die neue Future of Life Sciences-Area sowie der Talks Corner. Auch die Initiative Women in Life Sciences und die etablierten Pharma Logistics Days stießen auf große Resonanz. Darüber hinaus boten Formate wie Speakers Corner, Coffee Talks und das Angebot Job Connect zusätzliche Möglichkeiten.
Digitalisierung und KI im Fokus
Insgesamt fanden mehr als 150 Vorträge und Pitches statt, die ein breites thematisches Spektrum abdeckten. Dabei ging es von aktuellen Forschungsergebnissen über technologische Trends bis hin zu Fragen der praktischen Anwendung in der Industrie.
Die erstmals eingerichtete Future of Life Sciences-Area griff Themen auf, die für die Branche zunehmend von Bedeutung sind. Dazu gehörten Digitalisierung in der Forschung, KI-gestützte Diagnostik, innovative Therapieformen und nachhaltige Produktionsprozesse. Durch die Bandbreite der Vorträge und Diskussionen wurde deutlich, dass die Fachmesse auch als Seismograph für kommende Entwicklungen fungieren kann. Das große Interesse deutet darauf hin, dass dieser Themenbereich auch in den kommenden Jahren weiter ausgebaut wird.
Neues Format „Women in Life Sciences“
Ein weiterer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf Fragen der Diversität und Chancengleichheit. Mit dem erstmals organisierten Format „Women in Life Sciences“ wurde ein Raum geschaffen, in dem die Rolle von Frauen in der Branche thematisiert und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt wurden. Neben Vorträgen von Expertinnen bot das Programm Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, die die Teilnehmerinnen aktiv nutzten. Der Ansatz, Gleichstellung und Vielfalt stärker in den Mittelpunkt zu rücken, fand breite Zustimmung und machte deutlich, dass diese Aspekte in Zukunft noch stärker in die Diskussionen der Branche integriert werden müssen.
„Women in Life Sciences an der Ilmac war mehr als ein Networking-Event – sie setzte ein wichtiges Zeichen für die Zukunft der Branche, um den Gender Health Gap entgegenzuwirken und Frauen für Führungspositionen zu stärken. Gerade in Zeiten, in denen Diversität und Chancengleichheit Treiber von Innovation sind, zeigte der Anlass, wie viel Kraft entsteht, wenn Frauen ihre Erfahrungen teilen, Netzwerke knüpfen und gemeinsam neue Impulse setzen“, so Karin Sartorius-Brüschweiler von Aleris Partners GmbH.
Ilmac feiert ihr 66-jähriges Bestehen
Neben den inhaltlichen Schwerpunkten gab es auch einen gesellschaftlichen Rahmen: Mit einer Jubiläumsfeier wurde das 66-jährige Bestehen der Messe begangen. In ungezwungener Atmosphäre kamen Fachleute und Entscheidungsträgerinnen und -träger zusammen, um auf die Geschichte der Veranstaltung zurückzublicken und zugleich aktuelle Themen zu besprechen. Das Jubiläum bot die Möglichkeit, die Entwicklung der Ilmac von einer reinen Fachausstellung hin zu einer Plattform für Austausch und Vernetzung nachzuzeichnen. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, um bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Kooperationen anzustoßen.
„In einer Zeit des ständigen Wandels hat die Ilmac 2025 eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig echter persönlicher Austausch für Orientierung und Innovation in der Life-Science- und Chemiebranche ist. Für 2026 in Lausanne wollen wir diesen Spirit weitertragen und die Messe noch stärker als interaktiven Raum für Zukunftsideen gestalten – im Herzen der Romandie“, so Céline Futterknecht, Exhibition Director Ilmac.
Die nächste Ilmac findet am 23. und 24. September 2026 in Lausanne statt. Vom 21. – 24. September 2027 kehrt die Ilmac nach Basel zurück und setzt den kontinuierlichen Austausch innerhalb der Chemie- und Life Sciences-Branche fort.







