AAS baut neu für 2,6 Millionen Euro und ist zertifizierter Hersteller

Der Armaturenhersteller AAS GmbH aus Wesel vergrößert sich und baut auf über 3000 Quadratmetern einen neuen Firmensitz mit Verwaltung, Lager und Fertigungs- bzw. Konstruktionsgebäude. Außerdem ist das Unternehmen seit Frühjahr auch nach PED 2014/68/EU und AD 2000 zertifiziert.

von | 30.05.20

Der offizielle erste Spatenstich dafür erfolgte am 3. Mai 2019 mit der Beteiligung des AAS-Geschäftsführers Volker Wurzer, Wesels Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und Wirtschaftsförderer Johannes Opgen-Rhein. Damit fällt der Neubau fast mit dem zehnjährigen Firmenjubiläum des Unternehmens zusammen.
Die AAS GmbH wurde Anfang 2009 von leitenden technischen und kaufmännischen Mitarbeitern der weltweit bekannten Firma C.H. Zikesch GmbH aus Duisburg gegründet, die vor allem im Bereich der Herstellung von Hochdruckarmaturen führend war, aber 1995 Konkurs anmelden musste. So ist die AAS GmbH seit 2009 Konstrukteur und Hersteller von Absperrarmaturen, Regelventilen, Dampfumformventilen und Turbinen-Umleitstationen, die in Kraftwerken, in industriellen Dampfanlagen und in der Verfahrenstechnik zum Einsatz kommen.
Durch technologische Innovationen und moderne Weiterentwicklungen konnte sich das Weseler Unternehmen schnell auf dem Markt für Hochdruckarmaturen etablieren. Zum Portfolio gehören auch geräuscharme Dampfumformventile, sowie Dampfumformventile mit schneller Temperaturregelung. Seit Kurzem ist AAS als Armaturenhersteller auch nach PED 2014/68/EU und AD 2000 zertifiziert und konnte einige Armaturen bereits ausliefern.,Neben der Lieferung von Armaturen für alle Drücke und Temperaturen im Kraftwerk und Anlagenbau, die gemäß Qualitäts-Management DIN EN ISO 9001, AD 2000, PED 2014/68/EU vor Ort in Wesel gefertigt werden, konzentriert sich das Unternehmen aber auch auf neue technologische Entwicklungen. Die neueste Entwicklung ist ARED-V®. Das zum Patent angemeldete Produkt ist eine verschleißfreie Armatur für Hochdruck und kann als Absperr-, Entwässerungs- und Regelarmatur in Durchgangsform eingesetzt werden. Die Hauptanwendungsbereiche für die neue verschleißfreie Armatur sind konventionelle Kraftwerke, Verfahrenstechnik, Kesselspeisung/Kesselentwässerung, Chemische Industrie, Petrochemische Industrie, Papierindustrie, Zuckerindustrie und Entzunderungsanlagen.
Für die Zukunft sieht sich Geschäftsführer Volker Wurzer gut gerüstet und will seinen Mitarbeiterstamm mit aktuell 30 Beschäftigten noch mit mindestens zehn Kaufleuten und Ingenieuren erweitern. Läuft alles nach Plan könnte der neue Firmensitz bereits Anfang 2020 bezugsbereit sein.

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