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Armaturenbranche zeigt Stärke in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

Die Armaturenbranche blickt vor der VALVE WORLD EXPO auf ein herausforderndes Jahr 2024 zurück. Als Impulsgeber für Innovationen und Trendthemen kann die Messe die Weichen für zukünftiges Wachstum stellen.

von | 29.11.24

Die schlechte Wirtschaftslage in Deutschland bekommt auch die Armaturenbranche zu spüren.
Quelle: AdobeStock / studio v-zwoelf
Armaturenbranche zeigt Stärke in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

Vom 3. bis 5. Dezember 2024 wird die VALVE WORLD EXPO in Düsseldorf erneut zum Treffpunkt der internationalen Armaturenbranche. Die Messe präsentiert die gesamte Bandbreite der Industrie – von Hightech-Lösungen für die Prozessindustrie bis hin zu nachhaltigen Technologien und Anwendungen für unterschiedliche Abnehmerindustrien.

Die Messe findet in einem wirtschaftlich angespannten Umfeld statt. Im Inland sanken die Umsätze der Hersteller von Industriearmaturen bis Ende September 2024 nominal um 4 Prozent. Das Auslandsgeschäft entwickelte sich jedoch positiv und stieg nominal um 11 Prozent. Insgesamt legte der Umsatz in den ersten neun Monaten nominal um 5 Prozent zu. Real entsprach das aber einem Rückgang um 1 Prozent.

Armaturenbranche spürt schlechte wirtschaftliche Stimmung

Der Ausblick bleibt verhalten. Real liegen die Auftragseingänge bis Ende September um 6 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Die schwächelnde Konjunktur in Europa und Unsicherheiten auf den internationalen Märkten prägen die Stimmung.

„Die VALVE WORLD EXPO ist für unsere Branche momentan wichtiger denn je. Gerade in einem durchwachsenen Marktumfeld wie diesem brauchen wir positive Impulse und Austausch, um unsere Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken“, sagt Axel Weidner, Vorsitzender des Fachverbandes Armaturen und Gesellschafter der Mankenberg GmbH.

 

„Wir sind überzeugt davon: Die Armaturenindustrie ist Enabler für Zukunftsthemen wie die Energiewende, Wasserstoff, sauberes Wasser und Kreislaufwirtschaft. Hier eröffnet uns der Dialog auf der Messe neue Perspektiven und die Chance, Bewusstsein für die enorme Leistungsfähigkeit unserer Industrie zu schaffen. Ich freue mich, beim Valve World Expo Forum im Rahmen einer Podiumsdiskussion selbst einen Beitrag dazu leisten zu können.“

Exportgeschäft bleibt stabil

Nach einem guten Vorjahr blieb das Exportgeschäft in den ersten drei Quartalen 2024 stabil. Industriearmaturen im Wert von rund 4 Milliarden Euro wurden ins Ausland exportiert. Das entspricht einem nominalen Plus von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Besonders die Ausfuhren in das wichtigste Abnehmerland China stiegen deutlich um 14,7 Prozent auf 497 Millionen Euro. Das Exportgeschäft mit dem zweitwichtigsten Handelspartner USA legte leicht um 1,7 Prozent auf 414 Millionen Euro zu. Frankreich hingegen verzeichnetet einen Rückgang um 8,0 Prozent, bleibt aber drittwichtigster Absatzmarkt.

Neue Impulse aus dem Ausland erwartet

Ob die Branche ihren Erfolgskurs im Ausland auch 2025 fortsetzen kann, bleibt abzuwarten. „Hier könnte auch die VALVE WORLD EXPO wichtige Impulse setzen, denn wir erwarten zahlreiche Besucher aus der ganzen Welt“, kommentiert Dr. Laura Dorfer, Geschäftsführerin des VDMA Fachverband Armaturen.

Neben Produktneuheiten und technischen Innovationen stehen auf der Messe auch zukunftsweisende Themen wie Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit im Fokus.

„Mit diesen Schwerpunkten unterstreicht die Messe ihre Rolle als internationaler Taktgeber für die Branche“, betont Dr. Dorfer. „Als neuer ideeller Trägerverband freuen wir uns darauf, auf der VALVE WORLD EXPO mehr Präsenz zu zeigen und unseren Mitgliedsfirmen attraktive Formate zur erfolgreichen Markterschließung anzubieten. Besuchen Sie uns am Stand in Halle 1 / C 68 und kommen Sie mit Experten und führenden Unternehmen der Branche ins Gespräch.“

Weitere Informationen zur VALVE WORLD EXPO 2024 in Düsseldorf finden Sie hier 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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