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AUMA-Stellantriebe nördlich des Polarkreises

Das schwedische Bergbauunternehmen LKAB setzt elektrische Stellantriebe von AUMA zur Regulierung des Wasserstands in einem Stausee für Prozesswasser in Kiruna ein.

von | 30.05.20

In der nordschwedischen Stadt betreibt die LKAB die weltweit größte Eisenerzmine, aus der jährlich mehr als 26 Millionen Tonnen Eisenerz gefördert werden. Kiruna liegt ca. 140 km nördlich des Polarkreises, im Winter geht dort zwei Monate lang die Sonne nicht auf und die Temperaturen fallen auf bis zu -40 °C.
AUMA lieferte zwei Drehantriebe SA 14.6 mit integrierter Steuerung AC zur Regelung von zwei Schiebern am Auslass des Stausees. Der Betreiber wollte die vorhandenen Antriebe durch zwei robustere und leistungsstärkere Drehantriebe ersetzen, um auch bei höherem Wasserstand ausreichend Drehmoment zum Öffnen und Schließen der Schieber zur Verfügung zu haben. Um die 1,30 m breiten und 1,76 m hohen Schütztafeln zu bewegen, sind die Stellantriebe mit über zwei Meter langen steigenden Gewindespindeln ausgestattet.
Jan Strandberg, der seit mehr als 20 Jahren als Servicespezialist für die schwedische AUMA Niederlassung tätig ist, reiste bis an den nördlichsten Zipfel Schwedens, um die Antriebe zu installieren und in Betrieb zu nehmen. „Der Kunde ist jetzt sehr zufrieden, dass die Schieber sicher und zuverlässig betätigt werden können. Das ist vor allem im Frühjahr kritisch, wenn der Wasserspiegel im Stausee aufgrund der Schneeschmelze stark anschwillt”, erzählt Strandberg. „Wichtig waren dem Kunden auch die Diagnosefunktionen der Stellantriebssteuerung AC, insbesondere die Drehmomentüberwachung und die Möglichkeit, Drehmomentkennlinien aufzuzeichnen. Jetzt kann er sicherstellen, dass Armatur und Antrieb nicht unzulässig stark belastet werden”.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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