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Elektrische Stellantriebe bestens vor Korrosion geschützt

Im Rahmen einer TÜV-Prüfung haben die elektrischen Stellantriebe von AUMA erfolgreich und erneut ihren hohen Korrosionsschutz unter Beweis gestellt.

von | 30.05.20

Sie erfüllen die Anforderungen der EN ISO 12944-6 für die härtesten Korrosivitätskategorien C5-M für Küsten- und Offshorebereiche und C5-I für Industrieatmosphäre, jeweils mit langer Schutzdauer.
Frühere TÜV-Prüfungen hatten dies bereits der Pulverbeschichtung von AUMA Stellantrieben bescheinigt. Mit der jüngsten Prüfung wird nun auch die hohe Korrosionsbeständigkeit der vollständig montierten Stellantriebe, einschließlich der nicht-pulverbeschichteten Metallteile wie Wellen und Schrauben, bestätigt.
„Unsere Stellantriebe sind häufig widrigsten Einsatzbedingungen ausgesetzt, und das über eine lange Lebensdauer. Daher ist uns ein hervorragender Korrosionsschutz sehr wichtig“, erklärt Gert Wetzel, Produktspezialist bei AUMA. “Rost ist nicht nur hässlich, sondern führt auch zu erheblichen Kosten, wenn die Verfügbarkeit der Anlage nicht mehr gewährleistet ist. Wir haben deshalb Design und Materialien unserer Produkte kontinuierlich weiter entwickelt und sind jetzt sehr stolz, dass unsere Stellantriebe den derzeit besten Korrosionsschutz auf dem Markt bieten.”
Bereits in der Standardausführung erfüllen die AUMA Stellantriebe SA und SQ mit integrierter Steuerung AC und AM die Anforderungen für C5-M mit langer Schutzdauer. C5-I mit langer Schutzdauer ist als Option erhältlich.
Um die Zulassung für C5-M zu erhalten, wurden die Antriebe für eine Dauer von 1500 Stunden einer Salznebelprüfung gemäß EN ISO 9227:2012 unterzogen. Zusätzlich durchliefen sie einen 720 Stunden dauernden Kondenswassertest gemäß EN ISO 6270-2:2005. Für C5-I haben die Prüflinge zudem 720 Stunden lang einer feuchten, schwefeldioxidhaltigen Industrieatmosphäre gemäß EN ISO 3231 standgehalten.
Den Grundstein für die herausragende Korrosionsbeständigkeit legt die zweischichtige Pulverbeschichtung der AUMA Stellantriebe. Da die einzelnen Gehäuseteile vor der Montage beschichtet werden, bleibt die Beschichtung auch dann intakt, wenn zum Beispiel Gehäusedeckel nachträglich bei Installation oder Inbetriebnahme geöffnet werden. Außerdem geht bei AUMA Produkten die Pulverbeschichtung bis hinter die Dichtkante, also bis dahin, wohin die aggressive Atmosphäre gelangen kann. Die Flanschfläche am Armaturenanschluss ist bei AUMA ebenfalls pulverbeschichtet und so vor Korrosion geschützt.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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