Im Geschäftsjahr 2025 erhöhte KSB den Auftragseingang um 2,9 % auf 3.203 Mio. €. Bereinigt um Währungseffekte wäre der Auftragseingang um 5,6 % gestiegen. Das Segment Pumpen verzeichnete mit einem Plus von 6,1 % auf 1.760 Mio. € den stärksten Zuwachs. Maßgeblich hierfür war der Absatzmarkt Wasser, der um 12,5 % zulegte. Das Segment Armaturen erreichte einen Auftragseingang von rund 413 Mio. € und lag damit 1,4 % über dem Vorjahreswert.
Im Segment KSB SupremeServ, dem Geschäft mit Ersatzteilen und Servicedienstleistungen, verringerte sich der Auftragseingang um 1,7 % auf 1.031 Mio. €. Ursachen hierfür waren neben Währungseinflüssen die rückläufige Ersatzteilnachfrage in den Märkten Bergbau und Energie.
Rückgang der Erlöse im Bergbaumarkt
Bei den Umsatzerlösen hat KSB im Geschäftsjahr 2025 erstmals die Marke von 3 Milliarden € überschritten. Der Umsatz stieg um 2,3 % auf 3.035 Mio. €. Bereinigt um Währungseffekte wäre der Umsatz um 5,0 % gestiegen. Das Segment Pumpen verzeichnete mit einem Anstieg von 4,3 % auf 1.618 Mio. € das höchste Wachstum.
Das Segment Armaturen erzielte ein Umsatzplus von 1,3 % auf 404 Mio. €. Im Segment KSB SupremeServ lag der Umsatz mit 1.013 Mio. € in etwa auf Höhe des Vorjahres. Belastend wirkten sich neben Währungseffekten ein Rückgang der Erlöse im Bergbaumarkt um rund 5 % aus. In allen anderen Märkten entwickelten sich die Umsätze währungsbereinigt stabil oder leicht positiv.
Die Region Europa blieb bezüglich Auftragseingang und Umsatz die absolut stärkste Region. Das prozentual höchste Wachstum erzielte die Region Mittlerer Osten / Afrika, die Auftragseingang um 7,0 % und Umsatz um 7,6 % steigern konnte. Mit Ausnahme Europas waren nahezu alle Regionen im Berichtszeitraum von negativen Währungseffekten beeinträchtigt.
KSB verzeichnet nur bei Pumpen eine Ergebissteigerung
Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) hat KSB um 3,2 % auf 252,1 Mio. € verbessert. Dies entspricht einer Rendite von 8,3 %. Der moderate Anstieg ist insbesondere auf die EBIT-Steigerung von 40,5 Mio. € auf 71,3 Mio. € im Segment Pumpen zurückzuführen. In den Segmenten Armaturen und KSB SupremeServ entwickelte sich das Ergebnis dagegen rückläufig. Im Segment Armaturen lag das EBIT bei – 3,6 Mio. € und damit um 2,8 Mio. € unter dem Vorjahreswert von – 0,8 Mio. €. Im Segment KSB SupremeServ verringerte sich das EBIT um 20,0 Mio. € auf 184,5 Mio. €. Die externen Kosten für die Transformation des bestehenden SAP-Systems auf S/4HANA wirkten sich in Höhe von 26,6 Mio. € (Vorjahr 15,4 Mio. €) in allen drei Segmenten auf das EBIT aus.
„Das Geschäftsjahr 2025 stand erneut im Zeichen weltpolitischer Verwerfungen und zunehmender Handelsbarrieren, die Unsicherheiten mit sich brachten. Hinzu kamen negative Währungseffekte aufgrund des stärkeren Euro, die auch unsere Konzern-Geschäftszahlen beeinflusst haben. Mit einem engagierten und professionellen KSB-Team ist es uns gelungen, auf unsere Stärken zu bauen und das Unternehmen auf Wachstumskurs zu halten. So haben wir 2025 zu einem erneut besten Geschäftsjahr gemacht“, sagt Dr. Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung.
Schwieriges Jahr 2026 erwartet
KSB hat seine Investitionen im Geschäftsjahr 2025 auf rund 180 Mio. € erhöht, um das Wachstum der vergangenen Jahre weiter zu festigen und zusätzlichen Wert für die Aktionäre zu schaffen. Investitionen flossen größtenteils in die Region Europa, gefolgt von den amerikanischen und asiatischen Standorten.
Auch im Geschäftsjahr 2026 rechnet Timmermann mit schwierigen Rahmenbedingungen:
„Kriegerische Konflikte, Handelsbarrieren und Konjunkturschwächen werden uns auch 2026 begleiten. Der Krieg im Mittleren Osten führt zu einer sehr angespannten weltpolitischen Lage. Während gestiegene Energie- und Logistikkosten bereits heute spürbar sind, bleibt die Entwicklung der Folgen dieses Konflikts nicht einschätzbar. Wir gehen davon aus, dass die Kennzahlen von KSB in den ersten Monaten des Jahres durch die begleitenden Verwerfungen beeinflusst werden. Trotzdem packen wir das Geschäftsjahr mit Zuversicht, aber auch mit Kostenbewusstsein an. Wir glauben an die Resilienz unseres Unternehmens, die Qualität unserer Strategie und die Kraft unserer Belegschaft.“







