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JUMO knackt Umsatzgrenze

Die JUMO GmbH & Co. KG hat für das vergangene Jahr eine positive Geschäftsbilanz gezogen. Der Anbieter von Messgeräten, Sensoren und Automatisierungssystemen konnte 2022 seinen Umsatz erstmals auf mehr als 300 Millionen Euro steigern. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 7 Prozent und lag im abgeschlossenen Geschäftsjahr bei 307 Millionen Euro. Laut Unternehmensangaben […]

von | 21.02.23

Die JUMO GmbH & Co. KG hat für das vergangene Jahr eine positive Geschäftsbilanz gezogen. Der Anbieter von Messgeräten, Sensoren und Automatisierungssystemen konnte 2022 seinen Umsatz erstmals auf mehr als 300 Millionen Euro steigern.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 7 Prozent und lag im abgeschlossenen Geschäftsjahr bei 307 Millionen Euro. Laut Unternehmensangaben seien davon 40 Prozent auf gestiegene Preise zurückzuführen, 60 Prozent auf tatsächliches Mengenwachstum. Seit 2012 verzeichnet JUMO einen Umsatzanstieg von rund 50 Prozent.

„Diese stetige, nachhaltige Entwicklung ist uns wichtiger als Wachstum um jeden Preis“, sagte Geschäftsführer (CEO) Dimitrios Charisiadis.

Mehr Personal und neue Infrastruktur

Eine der größten Herausforderungen, denen sich das Unternehmen stellen muss, ist der aktuelle Fachkräftemangel. Dennoch konnte JUMO in den vergangenen zehn Jahren einen Personalzuwachs von ca. 26 Prozent verzeichnen. Weltweit arbeiten momentan rund 2.500 Beschäftigte für das Fuldaer Unternehmen – davon fast 1.500 in Deutschland und über 1.000 im Ausland.

JUMO investiert aber nicht nur im Personalbereich, sondern auch neue Anlagen, Maschinen und Werkzeuge sind geplant. Während 2022 etwa 18 Millionen Euro ausgegeben wurden, soll diese Summe im Jahr 2023 deutlich steigen. Grund dafür ist der Neubau des Anfang 2022 angekündigten zusätzlichen Produktionsstandortes in Fulda. Die neue Anlage ist mit 48 Millionen Euro die größte Investition in der Unternehmensgeschichte. Auf einer Produktionsfläche von 13.000 m² sollen hier bald Temperatur- und Drucksensoren gefertigt werden.

JUMO-Geschäftsführung blickt optimistisch in die Zukunft

Auch in diesem Geschäftsjahr soll sich die positive Entwicklung weiter fortsetzen. JUMO rechnet mit einem Umsatzwachstum von 11 Prozent auf dann 340 Millionen Euro.

„Dieser Plan ist durch einen Blick auf die aktuell gut gefüllten Auftragsbücher auch gedeckt“, sagt Geschäftsführer (COO) Steffen Hoßfeld. „Gleichzeitig erschließen wir uns durch innovative Cloud- und Automatisierungslösungen immer neue Märkte.“

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

JUMO hat für 2022 eine positive Geschäftsbilanz gezogen und konnte den Umsatz auf über 300 Millionen Euro steigern.

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