Die KLINGER Gysi AG aus der Schweiz hat die Regional Werke Baden mit einer größeren Anzahl an Armaturen für die Erdverlegung beliefert. Die Kugelhähne wurden im Rahmen des Projekts „Fernwärme Limmat rechts“ verbaut.
Der Ausbau der Wärme- und der Aufbau der Kälteversorgung ist in Baden aktuell ein wichtiges Thema. Durch den Ausbau kann die Stadt ihren energiebedingten CO2-Ausstoß bis 2030 um bis zu 12.000 Tonnen pro Jahr reduzieren. In Baden stammt die Wärmeenergie aus Holzschnitzel, der Kehrichtverbrennungsanlage Turgi, sowie von Grundwasserwärmepumpen.
Keine Spaltkorrosion möglich
KLINGER Gysi konnte dieses Projekt mit der Komplett-Lieferung von 16 KLINGER KHO Kugelhähnen in den Größen DN 80 bis DN 150 unterstützen. Diese sind für die Fernwärme bestens geeignet, da das Gehäuse aus vollverschweißtem Stahlguss besteht.
Der Vorteil dieser Bauart ist, dass die Schweißnähte an Orte gelegt werden können, die mechanisch weniger belastet sind. Somit können sie den auftretenden Kräften – insbesondere aus dem Tiefbau, deshalb auch bei niedrigen Temperaturen und Drücken von Bedeutung – über Jahrzehnte ohne weiteres standhalten. Zusätzlich ist dadurch sichergestellt, dass die Schweißnähte immer komplett durgeschweißt sind und keine Spaltkorrosion auftreten kann.
Kugelhähne helfen bei der Kostenreduzierung
Dadurch kann der Betreiber die KLINGER KHO Kugelhähne über die ganze Anlagenlebensdauer mühelos betätigen. Dies kommt der Anlagenverfügbarkeit und der Sicherheit zugute und der Betreiber kann viel Geld sparen (kein Blockieren, kein Armaturen-Tausch nötig).
Der KLINGER KHO Kugelhahn ist speziell für die Erdverlegung in der Fernwärme bei Temperaturen bis 200 °C ausgelegt. Für die Langlebigkeit ist der vollverschweißte Kugelhahn mit vorgespannten Dichtelementen aus graphitverstärktem PTFE ausgestattet. Mit Leckrate A hat er zudem gute Dichtigkeitswerte über den ganzen Druck-, Temperatur- und Nennweiten-Bereich. Damit werden die Anforderungen nach EN488:2019 sogar übertroffen.








