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Armaturenhersteller stellt neuen VDMA-Präsidenten

Bertram Kawlath vom Armaturenhersteller Schubert & Salzer ist neuer VDMA-Präsident. Er wurde für die kommenden vier Jahre gewählt. Neue Vizepräsidenten sind Alexander Jakschik und Verena Thies.

von | 17.10.24

Bertram Kawlath vom Armaturenhersteller Schubert & Salzer wurde für die kommenden vier Jahre gewählt.
Quelle: VDMA/ Salome Roessler
Armaturenhersteller stellt neuen VDMA-Präsidenten

Der Ingolstädter Familienunternehmer Bertram Kawlath ist von der Mitgliederversammlung des VDMA in Wiesbaden zum neuen VDMA-Präsidenten für die kommenden vier Jahre gewählt worden. Er tritt damit die turnusgemäße Nachfolge von Karl Haeusgen (HAWE Hydraulik SE) an, der das Amt seit 2020 ausübte. Kawlath ist Geschäftsführender Gesellschafter der Schubert & Salzer GmbH, einer mittelständischen Firmengruppe mit Sitz in Ingolstadt, die auf Industrieregelventile und Softwaresysteme für den Mittelstand spezialisiert ist.

„Ich freue mich auf diese wichtige Aufgabe in schwierigen Zeiten, den Maschinen- und Anlagenbau mit seinen gut 3.600 VDMA-Mitgliedern in den kommenden vier Jahren zu vertreten“, sagt Kawlath zu seiner Wahl.

Neuer VDMA-Präsident will Regulierungsflut stoppen

„Unsere Industrie bahnt mit ihren Technologien und Lösungen viele Wege, etwa in der breiten Bekämpfung des Klimawandels, der Erzeugung erneuerbarer Energien oder der Automatisierung und Digitalisierung von Produktionsprozessen. Wir sind auch eine forschungsstarke Industrie“, betont er.

 

„Aber um international wettbewerbsfähig zu bleiben, muss die Politik jetzt ganz schnell umsteuern und gerade den industriellen Mittelstand entlasten. Die Regulierungsflut aus Berlin und Brüssel erdrückt insbesondere kleinere Firmen, unser Steuersatz für Unternehmen ist deutlich höher als der OECD-Durchschnitt und es fehlen neue Freihandelsabkommen, die uns Märkte öffnen. All dies kann und muss jetzt angegangen werden, wir dürfen keine Zeit mehr verlieren“, fordert Kawlath.

Einsetzen will sich der neue Präsident auch dafür, mehr Frauen für technische Berufe zu begeistern sowie für die fortschreitende Europäisierung des Verbands.

Jahrelanges Engagement

Bertram Kawlath, Jahrgang 1970, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach dem Studium der Geschichte in Erlangen und London sowie dem Erwerb eines MBA in Genf wurde er im Jahr 2004 Geschäftsführer und Aufsichtsrat der Eisenwerk Erla GmbH, Sachsen, die zu Schubert & Salzer gehörte. Von 2010 bis 2023 war Bertram Kawlath Geschäftsführender Gesellschafter der Schubert & Salzer Feinguss Lobenstein GmbH, Thüringen.

Bertram Kawlath ist seit vielen Jahren im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau engagiert: Er ist Mitglied im Engeren Vorstand und im Hauptvorstand, zudem ist er seit 2021 bis Jahresende 2024 Vorsitzender des Vorstands des VDMA Bayern. 2020 wurde er zum Vize-Präsidenten des VDMA gewählt.

Hier finden Sie den vollständigen Lebenslauf von Bertram Kawlath

Zwei neue Vizepräsidenten

In das Amt des Vizepräsidenten wurde Alexander Jakschik gewählt (Jahrgang 1982). Er studierte Wirtschaftsingenieurwissenschaften in Dresden. Seit 2015 leitet er als Vorstandsmitglied sein Familienunternehmen ULT AG mit Sitz in Löbau (Sachsen). Seit 2018 ist er Vorstandsmitglied im VDMA-Landesverband Ost und seit 2022 dessen Vorstandsvorsitzender. Zudem ist er seit 2018 Mitglied im Vorstand des VDMA-Fachverbands Additive Manufacturing.

Zur Vizepräsidentin gewählt wurde Verena Thies (Jahrgang 1985), geschäftsführende Gesellschafterin der Thies GmbH & Co. KG in Coesfeld (Westfalen). Verena Thies studierte Betriebswirtschaft in Hamburg. Seit 2011 ist sie Vorstandsmitglied im VDMA-Fachverband Textilmaschinen und seit 2017 dessen stellvertretende Vorsitzende. Zudem gehört Verena Thies der VDMA-Delegation im europäischen Dachverband CEMATEX an.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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