Der Deutsche Wasserstoff-Verband hat Dr. Bernd Pitschak zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt. Das Präsidium entschied sich für den langjährigen Wasserstoff-Manager, der bereits verschiedene Top-Positionen in der Branche innehatte. Damit ist die Doppelspitze nun vollständig. Im November trat Friederike Lassen die zweite Führungsposition an.
Zuvor war Werner Diwald Vorstandsvorsitzender des Verbands. Nach zehn Jahren beendete er zum 31.12.2024 seine Tätigkeit im Verband. Die Umstrukturierung der Geschäftsführung fällt in eine kritische Zeit für die Wasserstoffbranche. Nach der Bundestagswahl fordert der Verband schnelle politische Entscheidungen. Diese sollen den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft beschleunigen, den der Deutsche Wasserstoff-Verband als essenziell für den Wirtschaftsstandort Deutschland betrachtet.
Wasserstoff soll Realität werden
In seiner ersten Stellungnahme betonte Dr. Pitschak die Schlüsselrolle des Wasserstoffs bei der Dekarbonisierung.
„Gemeinsam mit dem Team des DWV werde ich jeden Tag in Berlin daran arbeiten, dass Wasserstoff Realität wird”, erklärte der neue Vorstandsvorsitzende.
Er fordert von der neuen Bundesregierung zügige Maßnahmen für verbesserte Rahmenbedingungen, damit deutsche Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfolgreich agieren können.
Wasserstoff-Verband erhält zusätzlich neues Präsidium
Parallel zur Vorstandsbesetzung haben die DWV-Mitglieder ein neues Präsidium gewählt. Dieses Gremium soll den Verband gemeinsam mit dem Vorstand in den kommenden Jahren führen. Das nun gewählte Präsidium setzt sich wie folgt zusammen: Silke Frank ist die neue Präsidentin und wird von den drei Vizepräsidenten Dirk Graszt, Dr. Martin Altrock und Jasmin Kaboni-Voit unterstützt. Oliver Weinmann, der seit 2020 Präsident des DWV war, ist aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten.
Die frisch gewählte Präsidentin Frank mahnte verstärkte politische Anstrengungen an. Sie bewertet die bisherigen Maßnahmen als unzureichend und fordert die neue Bundesregierung auf, Investitionssicherheit zu schaffen und regulatorische Hürden abzubauen.
„Als Bundesverband stehen wir bereit, unsere Expertise einzubringen und als verlässlicher Ansprechpartner der Politik zu agieren”, versicherte Frank.
Zum neuen Präsidium gehören außerdem: Ulrich Benterbusch, Georg Friedrichs, Dr. Jürgen Guldner, Alexander Habeder, Alexander Peters, Karsten Pinkwart, Alexander Redenius, André Steinau und Thomas Zorn.







