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SAMSON zieht um und investiert im dreistelligen Millionenbereich

Um besser zu wachsen und auf eine moderne und nachhaltige Produktion mit möglichst CO2-neitraler Fertigung umstellen zu können, zieht der Ventilhersteller SAMSON auf die andere Main-Seite und investiert am neuen Standort einen dreistelligen Millionenbetrag. Seit 105 Jahren ist die SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT am Produktionsstandort Frankfurt beheimatet. Auf dem 13 Hektar großen Produktionsareal an der Weismüllerstraße im […]

von | 14.09.22

Um besser zu wachsen und auf eine moderne und nachhaltige Produktion mit möglichst CO2-neitraler Fertigung umstellen zu können, zieht der Ventilhersteller SAMSON auf die andere Main-Seite und investiert am neuen Standort einen dreistelligen Millionenbetrag.

Seit 105 Jahren ist die SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT am Produktionsstandort Frankfurt beheimatet. Auf dem 13 Hektar großen Produktionsareal an der Weismüllerstraße im Osthafen stößt der Stellventil- und Automatisierungsspezialist aber an operative Grenzen. Eine moderne Produktion „Made in Germany“ mit hoher Fertigungstiefe und -präzision, neuen Arbeitswelten für kommende Generationen und Umweltverträglichkeit mit dem Ziel von null Emissionen sind dort nicht realisierbar.

Um die Zukunft des Unternehmens und der Mitarbeitenden positiv gestalten zu können, haben Vorstand und Aufsichtsrat eine firmenhistorische Entscheidung getroffen: SAMSON, das 2021 einen Umsatz von rund 700 Millionen Euro erwirtschaftete, baut in den nächsten Jahren einen neuen Firmenstammsitz in Offenbach – auf der anderen Main-Seite, zusammenhängend und auf der „grünen Wiese“. „Mit dem Projekt MainChange bekennen wir uns zum Standort Deutschland und der Region Rhein-Main“, versichert Dr. Andreas Widl, Vorstandvorsitzender der SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT. Die Verlagerung des Stammsitzes vom Frankfurter Osthafen nach Offenbach sei für SAMSON eine Investition in die Zukunft und auch ein eindrucksvolles Signal an die Belegschaft im Rhein-Main-Gebiet: „MainChange ermöglicht uns profitables Wachstum, das die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität unserer Arbeitsplätze über Dekaden sichern soll“, so Andreas Widl.

Die moderne „Fabrik in der Stadt“, mit Digitalisierung, wachsenden Mobilitätsanforderungen und ganz aktuell die Notwendigkeit von autarker Energieversorgung erfordert den notwendigen Raum zur Umsetzung. Diesen Raum mit fast 15 Hektar hat SAMSON auf einem brachliegenden Industrie-Areal in Offenbach gefunden – keine vier Kilometer Luftlinie vom bisherigen Firmensitz entfernt. MainChange verfolgt im Wesentlichen drei Unternehmensziele: Erstens, die Umsetzung des optimalen Wertstroms in der Fertigung. Zweitens, CO2-optimiertes Bauen mit möglichst CO2-neutraler Fertigung als erster Ventilhersteller weltweit. Schließlich drittens, die optimale Begegnungsstätte für unsere Mitarbeiter und Kunden, so Andreas Widl. Dabei ist die Tatsache, dass für die größte Investition in der Firmengeschichte eine geschlossene Grundstücksfläche in der direkten Nachbarschaft gefunden wurde, für SAMSON, Offenbach und die gesamte Rhein-Main-Gegend als Glücksfall zu betrachten. „Wir bleiben selbstverständlich der Stadt Frankfurt eng verbunden. Unter anderem betreiben wir weiterhin das hochmoderne ROLF SANDVOSS INNOVATION CENTER am bestehenden Standort und entwickeln dort modernste Ventilgenerationen und regelungstechnische Lösungen für die Prozessindustrie“, betont Widl. SAMSON entwickele in diesem Zusammenhang Ideen und Umsetzungskonzepte für Industrieansiedlung und die zukünftige Gestaltung attraktiver Arbeitsplätze auf den freiwerdenden SAMSON-Flächen.

Der erste Bauabschnitt im Projekt MainChange betrifft die Elektronikfertigung und damit insbesondere den Ausbau des Stellungsreglergeschäfts. Diese soll bis Ende 2024 in Betrieb gehen. In den folgenden zwei Jahren sollen die zerspanende Fertigung und alle administrativen Bereiche folgen. „Dies ist ambitioniert, aber mit einer hochmotivierten Belegschaft und dediziertem Projektteam zu erreichen“, so der Vorstandsvorsitzende.

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