Im Zuge eines Asset-Deals erwirbt die Schubert & Salzer Control Systems GmbH den kompletten Geschäftsbereich „Ventil- und Messtechnik“ der damko Ventiltechnik GmbH & Co. KG und wird diesen an seinem Stammsitz in Ingolstadt integrieren. Mit dem um die Segmentplattenventile erweiterten Produktprogramm bauen die Ingolstädter Ventilspezialisten ihre Marktposition aus.
Das Funktionsprinzip der Segmentplattenventile, die besonders erfolgreich in der Kalksandstein und Porenbetonherstellung, aber auch in der Chemie- und Papierindustrie sowie beim Bau von Kraftwerken und Schiffen eingesetzt wird, ist dem Gleitschieberventil von Schubert & Salzer sehr ähnlich. Beim Segmentplattenventil wird der Strömungsquerschnitt durch sich gegeneinander verdrehende Segmentplatten verändert. Hierbei wird auf eine fixierte Segmentscheibe (Festscheibe) eine mobile Scheibe (Losscheibe) montiert, die mittels einer tangential eingreifenden Schubstange (Zahnstange) um ihren Mittelpunkt gedreht wird. Über Änderung der offenen Segmentfläche lässt sich somit der Durchsatz fein und kontinuierlich regeln.
Der Gleitschieber ist wie auch das Segmentplattenventil eine Alternative zu den herkömmlichen Sitz-Kegel-Stellventilen und zeichnet sich besonders durch sein deutlich geringeres Gewicht, die kompakten Abmessung, minimalen Verschleiß, geringe Leckage, reduzierte Strömungsgeräusche, hohe Regelpräzision und Stellgeschwindigkeit bei minimalem Eigenenergieverbrauch aus.
Effizienter Einsatz von Druckluft in der Prozessautomatisierung
In der Pharma- und Biotechnologie sowie in der Lebensmittelproduktion ist es gängige Praxis, Ventile mit sauberer Druckluft anzusteuern. Doch sowohl bei der Erstinstallation als auch im laufenden Betrieb können an Leitungsverbindungen Leckagen entstehen, die sich zu kostspieligen Energieverlusten entwickeln. Die Suche nach solchen Undichtigkeiten ist oft mühsam und zeitintensiv. Eine neue Softwarefunktion von Bürkert bietet hierfür nun eine effiziente Lösung.






