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Spatenstich für die größte KSB-Investition in Frankenthal

Am 9. Juni fand am KSB-Stammsitz der Spatenstich für die Erweiterung der Eta-Fertigung statt. Im Beisein von Simone Schneider, Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, dem Frankenthaler Oberbürgermeister Nicolas Meyer, Bürgermeister Bernd Knöppel sowie rund 360 Mitarbeitern der Eta-Produktion und der beteiligten Abteilungen begrüßte Stephan Timmermann, Sprecher der KSB-Geschäftsleitung, die Anwesenden. „Wir feiern einen tollen Tag für […]

von | 18.06.26

V.l.n.r.: Hannes Kopf (Behördenleitung Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd), Simon Charrier (Leiter Standardfertigung Frankenthal), Bernd Knöppel (Frankenthaler Bürgermeister), Marcel Guthor (ETA-Fertigungsmitarbeiter), Simone Schneider (Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium), Stephan Timmermann (Sprecher der KSB-Geschäftsleitung), Jens Hüttebräucker (Geschäftsführer Firma Freyler), Nicolas Meyer (Frankenthaler Oberbürgermeister), Björn Külzer (Projektleiter ETA Next Level), Marco Godenschwege (Leiter KSB-Region Europa Zentral) und Harald Hofmann (Produktionsleiter KSB-Region Europa Zentral) beim Spatenstich des Erweiterungs- und Modernisierungsbaus der ETA-Produktion am KSB-Stammsitz in Frankenthal am 9. Juni. (Bildquelle: KSB SE & Co. KGaA)
Am 9. Juni fand am KSB-Stammsitz der Spatenstich für die Erweiterung der Eta-Fertigung statt. Im Beisein von Simone Schneider, Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, dem Frankenthaler Oberbürgermeister Nicolas Meyer, Bürgermeister Bernd Knöppel sowie rund 360 Mitarbeitern der Eta-Produktion und der beteiligten Abteilungen begrüßte Stephan Timmermann, Sprecher der KSB-Geschäftsleitung, die Anwesenden. „Wir feiern einen tollen Tag für unseren Standort“, freute sich Timmermann.

Die Eta-Produktion am KSB-Stammsitz wird zum Kompetenzzentrum für die neueste Generation elektronisch geregelter Pumpen in Europa ausgebaut. Dafür wendet KSB mehr als 70 Millionen Euro auf – eine der größten Einzelinvestitionen, die das Unternehmen weltweit jemals getätigt hat.

„Mit dieser Investition bekennen wir uns mit unternehmerischem Mut und Zuversicht zum Standort Deutschland. Wir erwarten jedoch von Politik und Sozialpartnern, dass sie die nötigen Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ebenso couragiert und zielorientiert angehen. Export orientierte Firmen und die zugehörigen Arbeitsplätze leben von der lokalen Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Dr. Stephan Timmermann.

Simone Schneider lobte den „unternehmerischen Mut“ von KSB. „Die Investition ist gut für den Standort, die Region, Rheinland-Pfalz und den Industriestandort Deutschland. Das Land braucht Unternehmen, die sich engagieren.“

Um auch künftig am Standort Frankenthal wettbewerbsfähig bleiben zu können, erneuert KSB die Eta-Produktion bis 2030 umfassend nach neuesten technologischen und energetischen Standards. Simon Charrier, Leiter Standard-Produktion Frankenthal, und Björn Külzer, Leiter Produktionstechnik, sind mit ihren Teams maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Eta-Produktion neu aufgestellt wird.

KSB will in Frankenthal an die bereits bestehenden Produktionshallen anbauen. Der Neu- und Umbau ist dabei ausdrücklich als Projekt im laufenden Betrieb geplant: „Die Produktion muss weiterlaufen“, sagt Külzer. „Parallel dazu wird sie organisatorisch und technisch auf ein neues Niveau gehoben.“ Es sei eine Evolution, die pragmatisch und wirtschaftlich sinnvoll sei, so Charrier.

Durch neue Anbauten entsteht Platz, damit Bearbeitungsmaschinen, Montage und Logistik neu strukturiert und ältere Hallenteile vor der Neubelegung kernsaniert werden können. Optimierte Durchlaufzeiten erlauben schnellere Lieferzeiten bei gleichbleibender Qualität der Produkte. Die Planungen zur energieeffizienten Umgestaltung der Produktion sehen auch vor, die Trocknung einer neuen Farbgebungsanlage auf das Nahwärmenetz der neuen Heizzentrale am Standort umzustellen und Photovoltaikanlagen sowie Grünflächen auf den Dächern zu installieren.

Die Jahreskapazität in der Eta-Fertigung liegt derzeit bei etwa 54.000 Pumpen und soll mit dem Ausbau der Produktion steigen. Im Jahr 2030 möchte KSB 65.000 Pumpen in Frankenthal produzieren. Bis dahin sollen 90 Prozent der neuen Fabrik fertig sein.

Heute schon fertigt KSB in der Frankenthaler Eta-Produktion die neue, energieeffiziente und nachhaltig produzierte Pumpengeneration EtaLine Pro für gebäudetechnische Anwendungen. Auch, um weitere Pumpenbaureihen auf künftige Energieeffizienz-Anforderungen umstellen zu können, sind Umbauten der Eta-Produktion erforderlich. „Wir haben für geregelte Pumpen in Europa einen großen Markt“, erläutert Simon Charrier. „Zwischen 10 und 15 Prozent des europäischen Stromverbrauchs entfallen allein auf Pumpen“, stellt Charrier die Bedeutung energieeffizienter Pumpen heraus.

Die Maßnahmen werden die Wettbewerbsfähigkeit des Eta-Standorts in Frankenthal stärken. Dies, so Timmermann, sei kein Selbstläufer. „Es funktioniert nur, wenn wir neu investieren. KSB muss in Bewegung bleiben, sich verändern, den Wandel leben.“

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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