Ein Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf dem firmeneigenen Wasserstoffprüfstand, der im Rahmen geführter Rundgänge vorgestellt wurde. In realitätsnahen Testumgebungen prüft Gemü dort künftig seine Ventillösungen mit Helium und 100 % Wasserstoff.
Die Ergebnisse sind Grundlage für eine objektive Qualitätssicherung und dokumentierte Produktsicherheit – zwei zentrale Anforderungen der Wasserstoffindustrie.
„Der Wasserstoffprüfstand ermöglicht uns, Leckagemessungen unter praxisnahen Bedingungen quantitativ messbar, automatisiert und wiederholgenau durchzuführen. Damit machen wir Prüfergebnisse nicht nur objektiv nachvollziehbar, sondern schaffen für unsere Kunden eine transparente Grundlage für Produktqualität und Prüfprozesse“, erklärt Jinesh Dedhiya, Leiter Markt Segment Management bei Gemü.
Wasserstoffprüfstand & Fachvorträge
Der Prüfstand hat sich für Gemü als vorteilhaft erwiesen, da er eine objektive Qualitätssicherung ermöglicht: Anstelle subjektiver Einschätzungen liefern messbare Prüfergebnisse eine verlässliche Grundlage. Die Prüfgenauigkeit sorgt für reproduzierbare Messergebnisse und trägt so zu einer konstanten Produktqualität bei.
Durch die digitale Erfassung der Prüfdaten wird eine lückenlose Dokumentation gewährleistet, was sowohl die Nachvollziehbarkeit verbessert als auch Zertifizierungen erleichtert.
Nicht zuletzt erhöht der Prüfstand die Sicherheit, insbesondere in sicherheitskritischen Wasserstoffanwendungen, bei denen die geprüfte Dichtheit eine entscheidende Rolle spielt.
Neben der Besichtigung des Prüfstands wurden bei dem Event Fachvorträge zu aktuellen Entwicklungen in der Ventiltechnik angeboten und eine interaktive Vorführung, zeigte anschaulich die physikalischen Eigenschaften von Wasserstoff.
Das positive Feedback der Teilnehmenden bestätigte das Interesse an praxisnahen Lösungen für den Wasserstoffsektor. Gemü sieht in der Weiterentwicklung seiner Prüftechnologien einen wichtigen Baustein, um zukünftige Anforderungen der Wasserstoffwirtschaft zuverlässig zu erfüllen.








