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Studie: Wie weit können sich Unternehmen bei der Realisierung von Innovationen auf ERP-System verlassen?

Die Umsetzung von Innovationen ist ein zentrales Thema der Digitalisierung. So ist beispielsweise die Digitalisierung der Supply Chain ein von vielen Firmen verfolgtes Innovationsziel. Diese Strategie ist durchaus empfehlenswert, da eine Verbesserung der Supply Chain eine große Hebelwirkung auf die gesamte Wertschöpfungskette haben kann. Die Pandemie und die daraus resultierenden Produktionsausfälle zeigen jedoch die Anfälligkeit […]

von | 24.02.21

Die Umsetzung von Innovationen ist ein zentrales Thema der Digitalisierung. So ist beispielsweise die Digitalisierung der Supply Chain ein von vielen Firmen verfolgtes Innovationsziel. Diese Strategie ist durchaus empfehlenswert, da eine Verbesserung der Supply Chain eine große Hebelwirkung auf die gesamte Wertschöpfungskette haben kann. Die Pandemie und die daraus resultierenden Produktionsausfälle zeigen jedoch die Anfälligkeit von Lieferketten, die stark auf Termintreue und geringe Lagerhaltung ausgerichtet sind. Hier sind digitale Ideen gefragt. Konzepte, die zudem auch vom ERP-System als zentralem Hub der Digitalisierung unterstützt werden müssen. Doch gerade in diesem Bereich ist noch Luft nach oben, so eine Studie von teknowlogy I PAC und proALPHA.

Produktivität und Effizienzsteigerung stehen im Mittelpunkt

Teknowlogy | PAC und proALPHA haben gemeinsam 100 mittelständische Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Was hat für die Unternehmen Priorität? Was erwarten sie von neuen Technologien wie künstlicher Intelligenz? Welche Rolle spielen ERP-Systeme für die Zukunft? Welche Art von Innovation wünschen sich die Unternehmen — und warum? Im Fokus stehen bei den Befragten vor allem die Produktivität der Mitarbeiter, optimierte Prozesse sowie die Umsetzung von Innovationen. Vom ERP-System erhoffen sich viele Unternehmen Zeitersparnisse, von neuen Technologien vor allem optimierte Prozesse. Künstliche Intelligenz, etwa mit automatisierten Workflows, steigert künftig aus Sicht der Unternehmen die Mitarbeiterproduktivität.

Die Ergebnisse der Studie

Die Trendstudie „Mehrwerte schaffen für den Mittelstand durch ERP-Software“ hat untersucht, in wie weit sich Unternehmen bei der Realisierung von Innovationsthemen auf ihr ERP-System verlassen können. Laut Umfrage werden relativ neue Themenfelder, beispielsweise KI, Industrie 4.0, Predictive Maintenance oder Condition Monitoring oft noch nicht ausreichend von den ERP-Systemen unterstützt. Hier müssen für die nahe Zukunft erweiterte Anstrengungen der Hersteller erfolgen, um Innovationsthemen systemisch stärker abzudecken. Interessanterweise erhalten ERP-Systeme von ihren Anwendern positive Bewertungen bezüglich denjenigen Themen, die Pandemie-bedingt von besonderer Relevanz sind. So äußern drei Viertel der Befragten (74 %), dass sie in der Transformation ihrer Warenlogistik gute oder sehr gute Hilfestellung durch ihr ERP erhalten. Gleiches gilt für die Optimierung der Lieferkettensteuerung (68 %), die mit Blick auf eventuelle Produktionsausfälle zunehmend gefordert ist. Ein weiteres Ergebnis: Unternehmen bevorzugen eher schrittweise Veränderungen statt der disruptiven Innovation. Den meisten geht es weniger um neue Geschäftsmodelle als vielmehr um verbesserte Arbeitsumgebungen und Prozesse. Innovation verbinden immerhin 48 % mit Industrie 4.0.

Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

 

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