Damit wird eine Entwicklung konkret, über die die IAD bereits Ende Juli berichtet hat. In unserem Beitrag vom 28. Juli stand die mögliche Neuordnung der Konzernstruktur und insbesondere das Flow-Control-Geschäft im Fokus. Nun folgt mit dem Verkauf des Pumpengeschäfts ein erster konkreter Schritt.
Für die Ventiltechnik ist dabei entscheidend, dass die Transaktion nicht das gesamte Flowrox-Portfolio betrifft. Die Marke Flowrox bleibt bei Valmet, ebenso die Flowrox-Ventile. Valmet erklärt, die Ventile würden weiterhin einen Kernbestandteil des eigenen Ventilportfolios bilden.
Gleichzeitig soll die Transaktion dazu beitragen, die Ressourcen stärker auf Ventile und Ventilautomatisierung für kritische Anwendungen zu konzentrieren.
Metso übernimmt mit dem Pumpengeschäft Technologien für peristaltische Schlauchpumpen und Exzenterschneckenpumpen. Die Produkte sollen nach dem Abschluss unter der Marke Metso weitergeführt werden.
Die Produktion soll an den Metso-Standort im finnischen Lappeenranta verlagert werden; auch die zugehörigen Mitarbeiter sollen dorthin wechseln.
Der Abschluss der Transaktion ist für den 1. Oktober 2026 vorgesehen. Über den Kaufpreis haben die Unternehmen keine Angaben gemacht.
Für Valmet bedeutet der Schritt damit vor allem eine klarere Abgrenzung innerhalb des bisherigen Flow-Control-Geschäfts. Während das Pumpengeschäft zu Metso wechselt, bleiben die Ventilaktivitäten bei Valmet und sollen dort weiter gestärkt werden.







