Severn beliefert weltweit die Prozessindustrie und verfügt über mehr als 60 Jahre Branchenerfahrung. Das Unternehmen bietet spezialisierte Durchflussregelungslösungen für besonders anspruchsvolle Anwendungen. Valmet sieht darin eine Unterstützung seiner Wachstumsstrategie über das Biomaterialien-Kerngeschäft hinaus.
Die Übernahme stärkt das Segment Process Performance Solutions von Valmet deutlich.
Valmet: Messbarer Mehrwert
Zudem festigt sie die Position als Anbieter missionskritischer Ventil- und Automatisierungslösungen. Zum Flow-Control-Geschäft gehören Marken wie Neles™, Jamesbury™, Valvcon™, Stonel™ und Flowrox™. Die Kernbranchen sind Raffinerie, Chemie, erneuerbare Energien, Gase sowie Bergbau und Metalle.
Laut CEO Thomas Hinnerskov ist die Akquisition ein zentraler Schritt der Lead-the-Way-Strategie.
Severns Kompetenzen bei Hochleistungsanwendungen ergänzen Valmets Portfolio strategisch sinnvoll. Ziel ist es, Kunden über den gesamten Lebenszyklus hinweg messbaren Mehrwert zu bieten.
Auch im operativen Geschäft erwartet Valmet deutliche Synergien. Komplementäre Technologien sollen Prozesssicherheit und Serviceabdeckung verbessern. Das globale Netzwerk von Valmet erweitert die Marktreichweite der Severn-Installationsbasis.
Der Nettoumsatz von Severn wird für 2025 auf rund 215 Millionen Euro geschätzt. Die EBITDA-Marge liegt bei etwa 16 Prozent. Das Unternehmen beschäftigt rund 950 Mitarbeitende. Produziert wird überwiegend in Großbritannien, den USA und Indien.
Severn Glocon und ValvTechnologies fokussieren sich auf anspruchsvolle Anwendungen der Prozessindustrie. Dazu zählen Raffinerien, Chemie, Bergbau sowie Energie und Upstream-Öl-und-Gas.
LB Bentley gilt als Marktführer für hochwertige Unterwasser-Ventile. Der Transaktionswert beträgt 480 Millionen US-Dollar auf bargeld- und schuldenfreier Basis.








