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Vier Azubis und elf Meistertitel

Wie ist eine Armatur aufgebaut und was sind eigentlich Kugelhähne? Fragen, die die Firma SAMSON PFEIFFER auf vielen Azubi-Speed-Datings und Schulprojekten potenziellen Anwärtern beantwortet. Der unermüdliche Einsatz rund um die Rekrutierung des Nachwuchses hat Früchte getragen. Die „IAD“ durfte gleich vier Berufsstartern in die Schultüte gucken.

von | 02.09.25

Start in eine zukunftssichere Branche: Die Azubis werden herzlich begrüßt von Sylvia Sweeren-Birkhoff, Melanie Messerle (Ausbilderinnen im kaufmännischen Bereich), Ausbildungsleiter Jan Feller und Personalreferentin Silke Tomuseit (v.l.).
Quelle: PFEIFFER Chemie-Arma-turenbau GmbH I Axel Küppers

Mit Maximilian Franke, Devin Wegner, Aram Ibrahim und Leo Josten haben am 1. August vier engagierte junge Auszubildende bei SAMSON PFEIFFER in Kempen ihren Berufseinstieg gefunden. Maximilian Franke ist bei der PFEIFFER Chemie-Armaturenbau GmbH im Ausbildungsberuf als Industriekaufmann eingestiegen.

Praktikum brachte Maximilian auf den Geschmack

Der 20-Jährige aus dem Kempener Stadtteil St. Hubert ist nach einem FSJ an der Grundschule St. Hubert über die firmeneigene Karriere-Homepage auf das Maschinenbauunternehmen aufmerksam geworden. Nach einem einwöchigen Praktikum stand für den Fachabiturienten fest:

„Das ist mein Ding, hier will ich hin!“

Die Nähe einerseits zum Bürojob, andererseits zum Betrieblichen hat Maximilian von beiden Elternteilen mitbekommen. Die Mutter ist Steuerfachangestellte, der Vater Betriebs-leiter. Das Fachabi hat der Fan von Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach am Rhein-Maas Berufskolleg mit dem Schwerpunkt Wirtschaft & Verwaltung absolviert.

Devin Wegner ist einer der drei gewerblichen Auszubildenden, die bei SAMSON PFEIFFER in den kommenden dreieinhalb Jahren die Welt der Armaturen-Herstellung kennenlernen.

Der 15-Jährige startet als Auszubildender zum Zerspanungsmechaniker. Nach dem erweiterten Hochschulabschluss mit Klasse 10 am Kempener Luise-von-Duesberg-Gymnasium hat sich Devin bewusst für etwas Praktisches entschieden.

„Ein Freund hat mir die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker empfohlen“, berichtet der Kempener, der mit seiner Familie im Blumenviertel lebt.

Interesse an Weiterbildung

Die Nähe zu diesem Berufsbild hat der Youngster auch über seinen Vater, der ebenfalls Zerspanungsmechaniker im Maschinenbau ist. So oft es seine Zeit erlaubt, widmet sich Devin dem Sport, sprich Fußball, Basketball oder Kampfsportarten wie Boxen.

Diese Leidenschaft, das Boxen, verbindet ihn mit Aram Ibrahim. Der 17-Jährige, der nun eine Ausbildung zum Industriemechaniker angefangen hat, boxt im Verein in Lobberich. Durchboxen will sich der Brüggener auch bei PFEIFFER, wo er neben der Ausbildung die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten im Blick hat.

„Ich will meine Ausbildung bei PFEIFFER solide zu Ende bringen und mich hier weiterentwickeln, möglicherweise den Industriemeister Metall machen“, sagt der aus Syrien stammende Aram, der an der Berufsschule Dülken seine Fachoberschulreife gemacht hat. Neben der fundierten Ausbildung ist der Führerschein das nächste Ziel von Aram, „damit mein Vater mich nicht mehr jeden Tag von Bracht nach Kempen fahren muss“.

Auch im Sport erfolgreich

Einen kürzeren Weg zum Arbeitsplatz hat Leo Josten, der ebenfalls eine Ausbildung als Industriemechaniker bei PFEIFFER macht. Der 21-Jährige lebt in der Nähe des Kempener Altstadtrings, gut zwei Kilometer von seinem Ausbildungsbetrieb entfernt.

Nach der Reifeprüfung an der Gesamtschule Kempen, wo Leo zum ersten Abi-Jahrgang gehörte, hat sich der Sportbegeisterte bewusst für etwas Praktisches entschieden. Nach einem FSJ im Hochsicherheitsgefängnis Süchteln und einer Zeit bei der Bundeswehr hat Leo sich bei PFEIFFER beworben.

„Ich kannte das Unternehmen bereits von einem Praktikum in der 10. Klasse“, berichtet der begeisterte Kickboxer, der diese Sportart auf höchstem Niveau betreibt und bereits elf Deutsche Meistertitel errungen hat.

Die weitgehend handwerklichen Tätigkeiten beim Armaturen-Hersteller liegen Leo auch deshalb, weil er zuhause an seinem Motorrad Kawasaki Z57R herumschraubt.

Alle vier neuen Azubis betonen, dass sie sich bei SAMSON PFEIFFER weiterentwickeln wollen und auch die zukunftssichere Branche schätzen.

Doch was ist in der prall gefüllten Schultüte? Natürlich Süßigkeiten, Proteinriegel für die Schule sowie ein Taschenrechner. Und wenn es in der Firma mal „hoch hergeht“ hilft das betriebseigene Anti-Stressmännchen.

Die „IAD“ wünscht allen Auszubildenden einen guten Start ins Berufsleben und freut sich auf viele schöne Messemomente mit euch.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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