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Wartungsarbeiten an GuD-Kraftwerk auf Kuba

Eine Delegation des Entwicklers und Vertreibers von Produkten für die Gas- und Kraftwerksindustrie TEC artec hat im September 2023 ein GuD-Kraftwerk in Kuba besucht. Das Team hat dort Servicearbeiten an Armaturen geleistet.

von | 21.05.24

Ein Team von TEC artec hat in dem Kraftwerk Wartungsarbeiten vorgenommen und die Armaturen nach getaner Arbeit wieder eingesetzt.
Quelle: TEC artec
Wartungsarbeiten an GuD-Kraftwerk auf Kuba

Der Entwickler und Vertreiber von Produkten für die Gas- und Kraftwerksindustrie TEC artec hat im September 2023 ein Team zu einem GuD-Kraftwerk in Kuba geschickt, um dort Servicearbeiten an Armaturen durchzuführen.

Schon im März des letzten Jahres waren zwei Mitarbeiter nach Kuba gereist, um einzelne Reparaturmaßnahmen an Kühlwasserregelarmaturen auszuführen. Zu diesem Zeitpunkt lag dem Anlagenbetreiber noch keine Erlaubnis der kubanischen Regierung für den Stillstand und die Großrevision des GuD-Kraftwerks vor, weshalb die Reparaturen bei laufendem Betrieb vorgenommen wurden. Im August schließlich erfolgte die Freigabe.

Am Kraftwerk im Einsatz

Ein zehnköpfiges Team, für das TEC artec auch sieben Mitarbeiter aus dem Ausland rekrutierte, machte sich auf den Weg nach Kuba. Insgesamt fünf Dampfturbinen-Bypässe bedurften der Prüfung und Instandsetzung, zudem zehn 54“-Meerwasserklappen aus den Kühlwasserleitungen des Kondensators. Die Klappen waren zuletzt vor zwölf Jahren gewartet worden und wiesen deutliche Schäden auf, verursacht durch korrosives Salzwasser und Seepockenbefall. Für die Arbeiten wurden sie ausgebaut und zur Werkhalle transportiert.

Nach der Begutachtung der Schäden begannen die TEC artec-Experten damit, die Armaturen zu reinigen. Außerdem haben sie die Sitzdichtungen und Packungen erneuert, Antriebskonsolen instandgesetzt sowie abschließend Lackierarbeiten durchgeführt.

Viele der Absperr- und Regelarmaturen der Dampfturbine im Kraftwerk waren messbar undicht geworden. Zur Behebung trennte das Team die Antriebe vom Hydrauliksystem und baute die Innengarnituren aus. Einige Exemplare mussten ersetzt werden, bei den meisten jedoch ließ sich das Problem durch Einschleifen der Sitze beheben. Zum Schluss wurden die hydraulischen Antriebe wieder installiert und neu eingestellt. Zwei der Mitarbeiter blieben noch 14 Tage vor Ort, um Beständigkeit der Reparaturen unter Einsatzbedingungen zu überprüfen.

Flexibilität und Kommunikation führen zum Erfolg

Trotz Hindernissen, wie des Versands von Werkzeug und Materialien, gingen die Arbeiten gut voran. Zur selben Zeit wie die Instandsetzungen fand im Kraftwerk auch die Großrevision der Dampfturbine und des Generators statt. Nach eigenen Aussagen schafften es die verschiedenen Beteiligten jedoch, sich untereinander gut zu koordinieren. So schaffte TEC artec es, schneller als erwartet mit den Maßnahmen fertig zu werden.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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