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Wasserstoff-Verpuffung am Chemiestandort Leuna

Am 26. August 2024 kam es gegen 8 Uhr zu einer Verpuffung und in der Folge zu einem Brand auf dem Gelände der Linde GmbH im Werkteil I des Chemiestandortes Leuna. Die Werkfeuerwehr war umgehend vor Ort und brachte die Gefahrensituation unter Kontrolle. Personen kamen nicht zu Schaden.  Bei einer Pressekonferenz teilte der Standortleiter Franz […]

von | 27.08.24

Gestern kam es zu einer Verpuffung und in der Folge zu einem Brand auf dem Gelände der Linde GmbH im Werkteil I des Chemiestandortes Leuna.
Quelle: InfraLeuna GmbH
Wasserstoff-Verpuffung am Chemiestandort Leuna

Am 26. August 2024 kam es gegen 8 Uhr zu einer Verpuffung und in der Folge zu einem Brand auf dem Gelände der Linde GmbH im Werkteil I des Chemiestandortes Leuna. Die Werkfeuerwehr war umgehend vor Ort und brachte die Gefahrensituation unter Kontrolle. Personen kamen nicht zu Schaden. 

Bei einer Pressekonferenz teilte der Standortleiter Franz Dey mit, dass es auf dem Trailerparkplatz innerhalb des Linde-Geländes bei einem Wasserstofftrailer vermutlich aufgrund einer Undichte zu einem Gasaustritt kam, wodurch eine Verpuffung entstand. Diese war in der näheren Umgebung deutlich hörbar. Die Rauchwolke des dann folgenden Brandes entstand aufgrund des Brandes am Trailer bzw. dessen Reifen.

Dank dem schnellen Einsatz der Werkfeuerwehr konnte die Situation zeitnah unter Kontrolle gebracht werden. Die Einsatzkräfte waren mehrere Stunden am Ereignisort und kühlten die unmittelbare Umgebung des Trailers, um weitere Vorkommnisse auszuschließen.

Verpuffung wird in Zusammenarbeit mit Behörden untersucht

Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna, dankte allen Einsatzkräften der InfraLeuna Werkfeuerwehr sowie der Werkfeuerwehr der TotalEnergies Raffinerie Mitteldeutschland GmbH & Co. KG und der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Leuna, die vorsorglich unterstützend hinzugezogen worden sind. Darüber hinaus betonte er, dass das umsichtige Handeln des Personals von Linde und der InfraLeuna zur Vermeidung von Personenschaden wesentlich beigetragen hat.

Die Lage ist nun wieder unter Kontrolle. Es besteht keinerlei Gefahr mehr durch einen weiteren Gasaustritt. Die Ursache sowie das genaue Ausmaß ist aktuell nicht bekannt. Linde wird in Zusammenarbeit mit den Behörden den Vorfall entsprechend aufarbeiten, um weitere Vorfälle zu vermeiden.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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