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VDMA: Auslandsnachfrage zieht an

Der Maschinen- und Anlagenbau sendet zum Jahresende 2025 ein vorsichtiges, aber klares Signal der Stabilisierung. Nach mehreren schwachen Monaten haben sich die Auftragseingänge zuletzt spürbar erholt, getragen vor allem von einer anziehenden Auslandsnachfrage. Das teilt der VDMA mit.

von | 19.02.26

Maschinen- und Anlagenbau: Auslandsgeschäft verhalf zu einem Plus von 20%.
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VDMA

Auf das Orderplus im Oktober folgte auch im November 2025 ein realer Bestellzuwachs von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für die elf Monate von Januar bis einschließlich November 2025 resultiert damit eine Stagnation auf Vorjahresniveau in den Auftragsbüchern.

Zum Halbjahr hatten die Bestellungen im Maschinen- und Anlagenbau noch leicht über dem Vorjahreswert gelegen. Danach folgten einige Monate mit teils kräftigen Rückgängen. Weiterhin schwach blieb im November das Inlandsgeschäft mit einem Rückgang von 9 Prozent.

VDMA: Ausland legt zu

Dagegen legten die Bestellungen aus dem Ausland um 14 Prozent zu. Ein hohes Volumen an Bestellungen für Großanlagen verhalf dem Nicht-Euro-Geschäft zu einem Plus von real 20 Prozent; Orders aus dem Euro-Raum stiegen hingegen nur um 2 Prozent.

Für das neue Jahr ist nach Einschätzung des VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt noch keine echte Auftragsdynamik absehbar, die zu einem kräftigeren Wachstum führen würde.

„Gerade um die Inlandsnachfrage zu stärken, bleibt die Bundespolitik in der Pflicht“, meint Gernandt. „Ankündigungen von Bundeskanzler Merz, es sei nun höchste Priorität, die Wirtschaft anzukurbeln, hören wir gerne. Aber den Worten müssen jetzt Taten folgen. Dazu bräuchte es dringend spürbare Reformen, die den industriellen Mittelstand entlasten.“

Dies betreffe unter anderem niedrigere Unternehmenssteuern deutlich vor 2028, eine Rentenreform, eine Flexibilisierung des Arbeitsmarkts und ein konsequenter Bürokratieabbau.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonats-Zeitraum von September bis November 2025 verbuchten die Unternehmen insgesamt ein Orderminus von real 3 Prozent. Dabei sanken die Inlandsbestellungen um 4 Prozent, das Ausland verbuchte einen Rückgang von 2 Prozent.

Aus den Euro-Ländern kamen 5 Prozent weniger Bestellungen, die Aufträge aus den Nicht-Euro-Ländern stagnierten.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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