Zahl der Woche: 0,9 Prozent

Jeden Montag blickt industriearmaturen.de auf eine markante Zahl, die in der vergangenen Woche besonders aufgefallen ist. In dieser Woche steht die Zahl im Zusammenhang mit dem Wirtschaftswachstum in Deutschland.

von | 20.10.25

Quelle: Vulkan Verlag (KI-generiert)
EcoVadis zeichnet Ava aus

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die deutsche Wirtschaft auf einem moderaten Erholungskurs. Nach einer Phase schwacher Konjunktur soll 2026 wieder ein leichtes Wirtschaftswachstum einsetzen – allerdings nicht in dem Umfang, den die Bundesregierung erwartet. Während Berlin von einem Zuwachs von 1,3 Prozent ausgeht, zeigen sich die IWF-Ökonomen vorsichtiger.

Sie verweisen auf anhaltende Unsicherheiten im Welthandel, geopolitische Risiken und eine nachlassende Exportnachfrage. Die Bundesregierung setzt dagegen auf die Stärke des Binnenmarktes: Steigende Löhne, stabile Preise und steuerliche Entlastungen sollen die Kaufkraft erhöhen und so den privaten Konsum stützen.

0,9 Prozent

So viel Wachstum traut der IWF der deutschen Wirtschaft im Jahr 2026 zu. Die Prognose entspricht den Juli-Zahlen des Fonds und liegt damit spürbar unter den Erwartungen der Bundesregierung.

Für das laufende Jahr rechnet der IWF mit einem Zuwachs von 0,2 Prozent – nach zuvor 0,1 Prozent. Damit bleibt Deutschland im Kreis der führenden Industrienationen das Schlusslicht. Selbst Länder mit politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen wie Frankreich schneiden derzeit besser ab.

Eurozone legt beim Wirtschaftswachstum zu

Etwas optimistischer fällt die Prognose für die Eurozone insgesamt aus. Der IWF erwartet hier für 2025 ein Wachstum von 1,2 Prozent (Juli: 1,0 Prozent). Die Warenexporte innerhalb Europas hätten sich stabilisiert, während die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten rückläufig seien.

Für die USA selbst rechnen die Experten mit einem Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent in diesem Jahr und 2,1 Prozent im kommenden Jahr – jeweils leicht höher als bislang prognostiziert.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Die wichtigsten Branchen-News, regelmäßig in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Ab ins Wasser: Ventile setzen auf Hydract
Ab ins Wasser: Ventile setzen auf Hydract

GEA integriert seine wasserhydraulische Hydract-Antriebstechnologie in das Varivent-Ventilportfolio. Die Lösung ersetzt die klassische pneumatische Betätigung durch ein geschlossenes hydraulisches System, das mit Wasser oder einem Wasser-Glykol-Gemisch arbeitet.

mehr lesen
Industriearmaturen: Cerberus will Goodwin-Geschäft kaufen
Industriearmaturen: Cerberus will Goodwin-Geschäft kaufen

Cerberus Capital Management will wesentliche Teile der Maschinenbausparte von Goodwin plc für bis zu rund 1,1 Milliarden Pfund übernehmen. Zur Transaktion gehören mit Goodwin International und der Noreva GmbH auch Anbieter von Industriearmaturen und Rückschlagventilen.

mehr lesen

Sie möchten unser Fachmagazin „Industriearmaturen & Dichtungstechnik“ unverbindlich testen?

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen „Industriearmaturen & Dichtungstechnik“ kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Cover 01-2026_klein
Datenschutz
Industriearmaturen, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
Industriearmaturen, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: