Ende November war die weltweite Automatisierungs-Community wieder einmal zu Gast in Nürnberg. Die diesjährige Ausgabe der SPS – Smart Production Solutions konnte dabei laut der offiziellen Schlussmeldung des Veranstalters Mesago einen deutlichen Zuwachs der Fachbesucher und Aussteller verbuchen.
Mit rund 56.000 Fachbesuchern verzeichnete die Messe einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr – ein klares Zeichen für die Relevanz und Innovationskraft der Veranstaltung und ein positives Signal für die zukünftige Entwicklung der Automatisierungsbranche.
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So viele Aussteller präsentierten in 15 Messehallen ihre Lösungen für die smarte und digitale Automation. Die SPS sei laut dem Veranstalter Mesago weit mehr als eine reine Präsentationsfläche für Produkte. Das zeigte sich auch in diesem Jahr auf der Expo. Drei Tage lang bot sie Raum für den Austausch von Ideen, für praxisnahe Einblicke und für die direkte Begegnung mit innovativen Technologien. Besucher erlebten vor Ort, wie sich Theorie und Praxis sinnvoll verbinden – durch anschauliche Live-Demonstrationen, fundierte Fachvorträge und persönliche Gespräche.
„Die SPS bietet der Automatisierungsbranche nicht nur eine Plattform für Innovationen, sondern vor allem für den direkten Dialog. Hier trafen sich auch dieses Jahr wieder Experten, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, Trends zu diskutieren und Netzwerke zu stärken. Die Expo schaffte erneut einen Rahmen, in dem sich die Community weiterentwickeln kann – praxisnah, fokussiert und auf Augenhöhe“, fasst Sylke Schulz- Metzner, Vice President SPS, nach drei Messetagen zusammen.
Das Trendthema KI beherrscht auch die SPS 2025
Ein zentrales Thema der SPS 2025 war die zunehmende Integration von Künstlicher Intelligenz in industrielle Prozesse. Zahlreiche Aussteller präsentierten konkrete Anwendungen – von KI-gestützter Qualitätsprüfung über adaptive Steuerungssysteme bis hin zu intelligenten Wartungslösungen, die auf Echtzeitdaten basieren. Besucher konnten erleben, wie KI nicht nur einzelne Prozesse optimiert, sondern ganze Produktionssysteme neu denkt. Vor Ort wurde deutlich, wie wichtig der persönliche Austausch für die Weiterentwicklung von Industrial AI ist.
„KI ist bereits fester Bestandteil vieler Anwendungen und eröffnet zugleich unzählige Möglichkeiten für die Zukunft. Heute sehen wir künstliche Intelligenz in zahlreichen Applikationen, die längst Alltag sind. Gleichzeitig bietet KI enorme Potenziale für neue Konzepte, die aktuell noch in der Proof-of-Concept-Phase stecken – ein spannender Ausblick auf das, was kommt“, unterstreicht Marcus Bliesze, Vice President Marketing for Automation, Siemens AG.







