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Zahl der Woche: 13.000

Jeden Montag blickt industriearmaturen.de auf eine markante Zahl, die in der vergangenen Woche besonders aufgefallen ist. In dieser Woche steht die Zahl im Zusammenhang mit den EU-Regulierungen, die vor allem die deutsche Elektro- und Digitalindustrie ausbremsen.

von | 10.02.25

Quelle: Vulkan Verlag (KI-generiert)
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Vergangene Woche fand die Jahrespressekonferenz des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI statt. Präsident Dr. Gunther Kegel und der Vorsitzende der Geschäftsführung Wolfgang Weber forderten von der zukünftigen Bundesregierung „unmittelbare Maßnahmen ab Tag 1“. Dazu gehören klare Formulierungen zu neuen Gesetzen sowie der Abbau von EU-Regulierungen.

Neun von zehn Mitgliedsunternehmen bewerten die allgemeine Belastung durch bürokratische Berichtspflichten als „hoch“ oder „sehr hoch“ und sehen sich hierdurch in ihrer Innovationstätigkeit behindert. Der ZVEI fordert die nächste Bundesregierung zu einem entschlossenen Gegensteuern auf. So muss beispielsweise das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz gestoppt und auf Basis einer dringend zu ändernden EU-Vorgabe neu aufgesetzt werden.

13.000

So viele neue EU-Regulierungen gab es in den zurückliegenden fünf Jahren – während in den USA gerade einmal 3.000 hinzukamen. Laut Normenkontrollrat liegen die Bürokratiekosten für die deutsche Wirtschaft bei über 65 Milliarden Euro jährlich. Geld, das für Investitionen und damit neue Wertschöpfung fehlt.

„Man muss inzwischen wirklich von einem Regulierungsdickicht sprechen“, so Kegel.

Zuversicht schöpft der ZVEI-Präsident aus den drei Megatrends Elektrifizierung, Digitalisierung und Automatisierung, die nach wie vor uneingeschränkt intakt seien und neue wirtschaftliche Dynamik entfalten könnten.

„Technologisch sind wir auf die Effizienzwende und den klimaneutralen Umbau unserer Industriegesellschaft vorbereitet“, so Kegel. „Dazu müssen wir Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz allerdings besser als bisher in Einklang bringen.“

Enttäuschendes Jahr für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie

Die preisbereinigte Produktion ist von Januar bis einschließlich November 2024 um über neun Prozent eingebrochen. Damit bleibt sie nochmals hinter der Prognose aus dem Herbst von minus sieben Prozent zurück. Bei den nominalen Erlösen (einschließlich Dienstleistungen) verzeichnete die deutsche Elektro- und Digitalindustrie im gleichen Zeitraum ein Minus von sechseinhalb Prozent. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2024 ergibt sich daraus ein Umsatz von etwa 223 Milliarden Euro – nach 238 Milliarden Euro im Jahr davor.

Die Elektroexporte gaben von Januar bis November 2024 um vier Prozent nach. Hier drehten alle wichtigen Absatzmärkte ins Minus, inklusive der beiden größten Märkte in China und den USA. Auch die Beschäftigung in der Branche ging zurück. Zuletzt waren in Deutschland gut 892.000 Menschen tätig – zwei Prozent weniger als im Vorjahr.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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