KSB setzt im dritten Quartal 2025 die positive Entwicklung des ersten Halbjahres 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen fort. Auftragseingang, Umsatz sowie das um die Kosten der Einführung von SAP S/4HANA bereinigte Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) liegen über der Vorjahresperiode.
Dr. Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung, sagt: „Die weltweite Investitionszurückhaltung, die zugehörige Wirtschaftsabschwächung und der Wertverlust des US-Dollars haben auch das dritte Quartal für KSB zu einer Herausforderung gemacht. Gleichwohl haben wir Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis gesteigert und die positive Unternehmensentwicklung fortgeschrieben.“
2,448 Milliarden Euro
Auf diese Summe konnte KSB in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 den Auftragseingang steigern (davon 750 Millionen Euro im dritten Quartal). Dies bedeutet ein Plus von 2,7 Prozent. Bereinigt um Währungseffekte von 51 Millionen Euro hätte sich ein Wachstum des Auftragseingangs um 4,8 Prozent ergeben.
Das Segment Pumpen wuchs mit einer Rate von 7,2 Prozent auf 1.350 Millionen Euro am stärksten. Danach folgt das Segment Armaturen mit einem Auftragseingang von rund 323 Millionen Euro (+ 1,0 Prozent). Dagegen reduzierte sich der Auftragseingang im Segment KSB SupremeServ aufgrund geringerer Ersatzteilnachfrage in den Märkten Bergbau und Energie um 3,7 Prozent auf 775 Millionen Euro.
KSB verzeichnet hohe Nachfrage aus dem Mittleren Osten
Innerhalb des Segments Pumpen, welches das Geschäft mit Neupumpen ohne Ersatzteile enthält, realisierte der Bereich Standardmärkte aufgrund des wachsenden Wassergeschäfts ein Wachstum von 8,1 Prozent. Der Marktbereich Bergbau steigerte den Auftragseingang um 6,5 Prozent. Nach einem Auftragsrückgang im ersten Halbjahr im Marktbereich Energie führten größere Einzelaufträge im dritten Quartal 2025 nunmehr zu einem kumulierten Anstieg für die ersten neun Monate von 2,7 Prozent.
Die Auftragseingänge in der Region Mittlerer Osten / Afrika stiegen um 9,2 Prozent, in Europa um 2,3 Prozent. Die Regionen Asien / Pazifik sowie Amerika verzeichneten währungsbedingt ein Wachstum von 2,5 Prozent bzw. 2,0 Prozent.
Dr. Stephan Timmermann blickt voraus: „Der Fokus für das vierte Quartal liegt jetzt darauf, den weltweiten Auftragsbestand zu Umsatz werden zu lassen. Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen blicken wir zuversichtlich auf das Gesamtjahr 2025 und sind überzeugt, das Unternehmen weiterhin im Zielkorridor für Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis zu halten – damit dürften wir erneut auf ein Rekordjahr zusteuern.“








