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IFAT 2018: Sicherer Transport von Wasser und digitale Ansätze

Die IFAT 2018 wird alle Aspekte der modernen Wasser- und Abwasserwirtschaft abbilden. Die Weltleitmesse für Wasser, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft findet vom 14. bis 18. Mai dieses Jahres auf dem um zwei weitere Hallen erweiterten Münchner Messegelände statt, die jetzt bereits vollständig belegt sind. „Industriearmaturen“ ist ebenfalls in München am Start.

von | 30.05.20

Grundfos Holding A/S

Selbstverständlich finden sich vor allem die Trendthemen Digitalisierung und Automatisierung auf der IFAT wieder. „Wasser 4.0“ verspricht eine bessere Ressourcenschonung, größere Flexibilität, höhere Effizienz, gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit und mehr Versorgungssicherheit für die Wasserwirtschaft. Beispielsweise können Unternehmen und Kommunen mit einem „Digitalen Zwilling“ Anlagen und Prozesse planen, simulieren und optimieren. Dies zeigt Siemens anhand eines zentralen Exponats mit dem Titel „From Integrated Engineering to Integrated Operation“. Es verdeutlicht die Möglichkeiten der Datenintegration über den gesamten Anlagenlebenszyklus: von der Engineering-Softwarelösung Comos über das Prozessleitsystem Simatic PCS 7 bis hin zur Simulations- Software Simit sowie der Einbindung von Unte stationen auf Basis des Programms Totally Integrated Automation (TIA) Portal.
Aber auch bei den Pumpen- und Armaturenherstellern, die eine der traditionell größten Produktgruppen der IFAT bilden, finden sich neue Lösungen für den sicheren Transport von Wasser bzw. Abwasser. Hier, wie auch bei zahlreichen weiteren Produktions- und Reinigungsprozessen, ist ein zuverlässiger, leistungsfähiger, hygienischer, umweltfreundlicher und energieeffizienter Transport des Mediums essentiell. Eines der weltweit aktiven Unternehmen, das Pumpen und Armaturen für fast jede in der Getränkeindustrie anstehende Förderaufgabe anbietet, ist der Konzern KSB, der für seine Pumpen ebenfalls auf die Digitalisierung setzt. Oder die VAG, die sich in diesem Jahr verstärkt der Leckageortung widmet und auf smarte Armaturen setzt.
Einer der Trends in der Wasser- und Abwassertechnologie geht hin zu standardisierten und modularen Anlagen oder Komponenten. Mit ihnen ist es möglich, die technische Komplexität zu reduzieren. Gleichzeitig können die Anlagen bei Bedarf flexibel um weitere Bausteine erweitert werden. Einheitliche Standards an verschiedenen Standorten sind eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Umsetzen der Industrie 4.0-Ansprüche. Die hier beispielhaft genannten Umwelttechnologie- Unternehmen können alle auf der IFAT 2018 getroffen werden – zusammen mit über 3.100 weiteren Ausstellern.
Das Team von „Industriearmaturen“ ist ebenfalls in München dabei, Sie finden unseren Stand in Halle A2, Standnr. 529.

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