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Augmented Reality hilft beim Service für Armaturen und Pumpen

Auf der diesjährigen ACHEMA präsentiert die KSB Service GmbH erstmalig ihr neues Servicekonzept, das auf der sogenannten „Augmented Reality“ basiert. Monteure und Servicetechniker sind damit schneller und effizienter.

von | 30.05.20

AR-Brille

Hinter dem Begriff Augmented Reality verbirgt sich das Arbeiten mit einer mit dem Internet verbundenen Datenbrille oder einer Smartphone-App. Über diese werden Anwender oder Monteure währenden ihres Serviceeinsatzes per Videobild und Audiosignal von einem Experten geführt. Dabei kann dieser Experte, der an einem Servicestandort vor einem Bildschirm sitzt, gewissermaßen mit den Augen der Person vor Ort die Situation beurteilen. Auf diese Weise kann man zum Beispiel einen Monteur, der kein Spezialist für Pumpen ist, Schritt für Schritt durch gängige Instandhaltungsmaßnahmen leiten. Es ist auch möglich, über die Datenbrille Explosionszeichnungen oder Screenshots in das Sichtfeld einzublenden. So kann man benötigte Ersatzteile identifizieren, deren Beschaffung einleiten und so den Einsatz eines eventuell noch erforderlichen KSB-Service-Technikers vorbereiten.
Der Anwender profitiert durch die schnelleren Arbeitsabläufe bei der Reparatur bzw. Wiederbeschaffung gleich in mehrfacher Hinsicht. Da die Pumpe schnell wieder betriebsbereit ist, kann die Produktion kurzfristig wieder anlaufen. Eventuell kann der Anwender aber auch dank des virtuellen Blickes des Serviceexperten mit einer Maßnahme noch bis zur nächsten Revision warten.
Auch bei Inbetriebnahmen können die Datenbrillen unterstützen. So lässt sich im Vorfeld überprüfen, ob die eingebauten Pumpen schon für eine Inbetriebnahme bereit sind. Bei ersten Tests in der Praxis hat sich das System bereits sehr gut bewährt.
Auf dem KSB-Messestand H14 in Halle 8.0 können Besucher das System selbst ausprobieren und sich von einem Experten via Datenbrille an einer vorbereiteten Pumpe führen lassen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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