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Berstscheiben für sichere Prozesse

Neben der non-invasiven Signalisierung NIMU stellt REMBE in Düsseldorf auch eine in die Berstscheibe integrierte Signalisierung vor. Wie bei der non-invasiven Signalisierung ist es auch hier nicht notwendig, ein Kabel aus dem Halter heraus zu führen, was zu einer erhöhten Dichtigkeit der Einbaustelle führt.

von | 30.05.20

Die Graphit-Berstscheibe GRX wurde entwickelt für Prozesse mit korrosiven Medien, niedrigen Drücken und Temperaturen zwischen -180 °C und 1.500 °C. Die GRX ist sowohl mit einer Kunstharz-Beschichtung (Prozesstemperaturen bis 200 °C) als auch mit einer eigens für die GRX entwickelten PyC-Beschichtung (Temperaturen über 200 °C) erhältlich. Durch die PyC-Beschichtung hält die Berstscheibe wesentlich länger sehr hohe Temperaturen aus und bleibt dabei dauerhaft dicht. Mit einem Arbeitsdruckverhältnis von bis zu 90 % und Bersttoleranzen von +/- 5 % ist die GRX für Berstdrücke ab 0,02 bar einsetzbar. Optional kann eine Vakuumstütze integriert werden, die ohne (bei sehr hohen Temperaturen schmelzenden) Kleber installiert wird. Außerdem ist die GRX auf Wunsch auch mit Signalisierung erhältlich. Der Einbau erfolgt direkt zwischen die Flansche. Bis dato wurde die GRX bereits in diversen Reaktoren, Tanks, Glasbehältern und anderen Anlagenteilen in der Chemie und Petrochemie verbaut.
Nachdem die Entwickler bei REMBE® das bisher herstellerübergreifend übliche Berstscheibendesign modifiziert haben, sind die Hochdruck-Berstscheiben aus dem Hause REMBE® bedeutend langlebiger, denn die Schweißnaht der Berstscheibe wird nicht wie üblich auf Scherung und Biegung, sondern nur auf Druck beansprucht. Durch das geometrische Trennen von Spannungsspitze und Schweißnaht ist die Berstscheibe langlebiger und erlaubt niedrigste Bersttoleranzen von bis zu +/- 3 % bei Drücken von bis zu 5.000 bar und Temperaturen bis 400 °C.
VALVE WORLD EXPO: HALLE 3, STAND E35

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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