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Drehzahlvariable Drehantriebe bieten Vorteile

Mit den Drehantrieben SAV/SARV .2 im Zusammenspiel mit der intelligenten Steuerung ACV 01.2 erfährt die bewährte AUMA Baureihe SA/SAR die Erweiterung um drehzahlregelbare Varianten.

von | 30.05.20

Mit einem sehr weiten Drehzahlregelverhältnis setzt AUMA Maßstäbe und befähigt die Antriebe sowohl zum präzisen Positioneren als auch zu Fahten mit hoher Stellgeschwindigkeit. Bei Regelvorgängen wird der angestrebte Sollwert mit sich stetig reduzierender Geschwindigkeit angefahren, dadurch erhöht sich die Positioniergenauigkeit deutlich. Profilfahrten mit bis zu acht Stützpunkten pro Fahrtrichtung erlauben positionsabhängig die optimale Stellgeschwindigkeit einzustellen, um beispielsweise Kavitation zu verhindern oder Druckstöße bei Schließvorgängen auf ein Minimum zu reduzieren. Mit dem Sanftanlauf bzw. dem Sanftstopp werden Armaturen mechanisch schonend aus der Endlage bzw. in eine Endlage bewegt. Die Drehzahl des Antriebs kann auch von extern beeinflusst werden, so dass für einen Regelkreis eine weitere Stellgröße verfügbar ist, um den Regelprozess zu optimieren. Eine weitere Möglichkeit ist die absolute Synchronisierung der Drehzahl von zwei Stellantrieben. Die Antriebe gibt es in sechs Baugrößen mit Drehmomenten bis 1 000 Newtonmetern. Für Antriebe mit Steuerbetrieb gibt es die Drehzahlbereich 6 – 60 und 12 – 120 Umdrehungen pro Minute, innerhalb denen die Drehzahl dynamisch veränderbar ist. Bei Antrieben für Regelbetrieb ist bei den meisten Baugrößen zusätzlich der Bereich von 24 – 240 Umdrehungen pro Minute möglich. Konstruktiv wird die Drehzahlvariabilität durch die Integration eines Frequenzumrichters in die intelligente Stellantriebssteuerung AC 01.2 erreicht, die dadurch zur ACV 01.2 wird. Der eigentliche Drehantrieb bleibt technisch nahezu unverändert, die Bezeichnung SAV bzw. SARV kennzeichnet den Einsatz des Antriebs im Zusammenhang mit der ACV 01.2.

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