Seitdem müssen alle Ventile, die an Bord von Schiffen für die Behandlung von Ballastwasser eingesetzt werden, den neuen Standard erfüllen. Die DNV-GL-zertifizierten Magnetventile sind mit Aluminium- und Edelstahlgehäuse und vielen verschiedenen Magnetoptionen erhältlich. Damit können sie sowohl in sicheren wie auch in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden. So wurden die Ventile der Baureihen 551 und 553 für den Einsatz in Sicherheitskreisen zertifiziert, wie man sie auf Gas- und Öltankern findet. Durch diese breit gefächerte Zertifizierung können sich die Betreiber nun standardmäßig auf ein Magnetventil festlegen und damit den Wartungsaufwand an Bord reduzieren.
Emerson ist der einzige Lieferant, der Ventile sowohl mit der DNV-GL, als auch mit der SIL-Zertifizierung anbietet. Bei der DNV-GL-Zertifizierung werden zwei Richtlinien erfüllt: DNV (Det Norske Veritas) und GL (Germanischer Lloyd). Bei diesen Zertifizierungen handelt es sich um international anerkannte Standards. Dadurch müssen nicht mehr unterschiedliche Magnetventile beschafft werden, um den jeweiligen nationalen Standards zu genügen, wenn die Behandlungsanlage und das Schiff an unterschiedlichen Orten gebaut wurden.
Der neue Standard wird weitreichende Folgen für die gesamte Behandlung von Ballastwasser auf Schiffen nach sich ziehen. Weltweit müssen insgesamt ungefähr 70.000 Schiffe mit zertifizierten Ventilen ausgerüstet werden. Dazu kommen 2000 Schiffe, die Jahr für Jahr neu gebaut und in Betrieb genommen werden.
Sichere CO₂-Projekte beginnen bei Material und Dichtheit
Mit dem Hochlauf von Carbon Capture and Storage (CCS) und Carbon Capture and Utilization (CCU) entstehen europaweit erste CO₂-Pipeline-Netze, Verdichterstationen, Speicher und industrielle Prozessketten mit völlig neuen Anforderungen an Material, Dichtheit und die Auslegung von metallisch dichtenden Armaturen.






