Durch das integrierte Vorsteuerventil können im Vergleich zu externen Varianten sowohl funktional als auch kostenseitig Vorteile wie schnelle Reaktionszeiten, automatische Programmierung der Endlagen und geringeren Druckluftverbrauch realisiert werden. Eine Vor-Ort-Programmierung der Endlagen ist auch ohne Anbindung an die Steuereinheit und ohne das Öffnen des Gehäuses möglich.
Konzipiert ist die Ventilanschaltung, um sie auf eine Vielzahl der mittleren bis großen Ventile mit Hubantrieb durch variable Anbausätze aufbauen zu können. Die farbigen LEDs der Weitsicht-Anzeige sind sehr hell und durch den transparenten Gehäusedeckel rundum sichtbar. Mittels der sogenannten Lokalisierungsfunktion kann ein optisches Signal aktiviert werden, um das Ventil in der Anlage zu identifizieren.
Durch die integrierte Handhilfsbetätigung kann insbesondere bei Wartungsarbeiten der Montageaufwand deutlich verkürzt werden, da keine elektrische Energie notwendig ist um das Ventil mit Druckluft zu beaufschlagen. Die Ventilanschaltung ist als 24V-, AS-Interface- oder DeviceNet-Ausführung sowie mit IO-Link-Schnittstelle verfügbar.
Effizienter Einsatz von Druckluft in der Prozessautomatisierung
In der Pharma- und Biotechnologie sowie in der Lebensmittelproduktion ist es gängige Praxis, Ventile mit sauberer Druckluft anzusteuern. Doch sowohl bei der Erstinstallation als auch im laufenden Betrieb können an Leitungsverbindungen Leckagen entstehen, die sich zu kostspieligen Energieverlusten entwickeln. Die Suche nach solchen Undichtigkeiten ist oft mühsam und zeitintensiv. Eine neue Softwarefunktion von Bürkert bietet hierfür nun eine effiziente Lösung.








