Gegenüber der NE 107 Ausgabe 2006-06-12 ergaben sich neben redaktionellen Anpassungen folgende Änderungen:
– Kapitel 8.1 „Allgemeines“ ergänzt
– Kapitel 8.2 – Priorisierung der Statussignale ergänzt (Tabelle 2)
– Anforderung, dass Änderungen von Statusmeldungen unmittelbar angezeigt werden müssen
– Kapitel 8.3.3 „Darstellung der Statussignale mit LED“ eingefügt
– Anhang Default-Einstellungen der Diagnose im Auslieferungszustand ergänzt
In diesem Papier werden die Vorstellungen von Herstellern und Anwendern bezüglich der Nutzung von Diagnosemöglichkeiten in Feldgeräten zusammengestellt. Feldgeräte im Sinne dieser Empfehlung sind ausschließlich Sensoren und Aktoren. Mess- und Stellsignale sind die wichtigsten Informationen von Feldgeräten. Darüber hinaus sind weitere Informationen von Interesse, die Aussagen über ihren Zustand ermöglichen und entsprechende Maßnahmen von Anlagenfahrer, PLS oder Instandhaltung einleiten können.
Diese NAMUR-Empfehlung – fasst wesentliche Begriffe zusammen, – gibt dem Anwender Nutzungshinweise für die Diagnosefunktionalität von Feldgeräten, – beschreibt Statussignale, ihre Bedeutung und ihre Darstellung in Symbolen, – priorisiert die Statussignale, – gibt den Feldgeräte-Herstellern Entwicklungsziele für die Diagnosefunktionalität von Feldgeräten durch Auflistung von Fehlfunktionen.
Die NAMUR-Empfehlung formuliert grundlegende Aspekte der Selbstüberwachung und Diagnose in Feldgeräten.
In weiten Bereichen ist sie immer noch inhaltsgleich mit VDI/VDE 2650:2006.
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10.000 Flanschverbindungen im Rahmen von TAR-Projekten geprüft
Das Dichtungstechnikunternehmen IDT hat im Zuge von Revisionen und Turnarounds (TAR) im vergangenen Jahr mehr als 30 Industrieanlagen in Deutschland unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Mit einer Mängelquote von acht Prozent erwies sich nur jede 12. von insgesamt 10.000 geprüften Rohrleitungsverbindungen als mangelhaft.






