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Armaturen für die Herstellung von Cultivated Meat

Cultivated Meat, auch bekannt als Kulturfleisch, ist eine Form von fleischbasierten Produkten, die nicht direkt von lebenden Tieren stammt.

von | 01.02.24

Cultivated Meat, auch bekannt als Laborfleisch, wird im Labor aus tierischen Zellen hergestellt.
Quelle: GEMÜ
Armaturen für die Herstellung von Cultivated Meat

Cultivated Meat, auch bekannt als Laborfleisch, ist eine Form von fleischbasierten Produkten, die nicht direkt von lebenden Tieren stammt. Stattdessen wird es im Labor aus tierischen Zellen hergestellt, die unter kontrollierten Bedingungen kultiviert werden.

Für diesen Zukunftsmarkt bietet ein deutscher Anbieter von Armaturen und Regelsystemen nun komplette Ventile sowie Mess- und Regelsysteme aus einer Hand.

Bioreaktoren als Herzstück

Wie auch bei anderen großtechnischen Zellkulturanwendungen, beispielsweise der Antikörpertherapeutika, kommen ein oder mehrere Bioreaktoren zum Einsatz. Diese bilden bei der Produktion das Herzstück der Anlage. Zusätzlich werden sogenannte Hilfsprozesse, z.B. Wasseraufbereitung, Filtrationen, Heiz- und Kühlkreisläufe benötigt.

Als Anbieter von Armaturen und Regelsystemen für die Pharmaindustrie, Biotechnologie und die Lebensmittelindustrie kann GEMÜ diese Prozesse mit geeigneten Komponenten und dem passenden Knowhow unterstützen.

GEMÜ will den Markt für Cultivated Meat begleiten

Das Unternehmen bietet für die Herstellung von Cultivated Meat sowohl für aseptische als auch für nicht aseptische Bereiche die passenden Lösungen. Für anspruchsvolle, aseptische Prozessschritte wie das Beimpfen des Bioreaktors oder der Transfer der Zellen zwischen den Bioreaktoren kommen hauptsächlich Membranventile und Membransitzventile zum Einsatz. Entleerungsoptimierte Bodenablassventile, die auf dem Membranventilprinzip basieren, garantieren eine aseptische und produktverlustarme Zellernte.

Für die Laborphase im Bereich Cultivated Meat gewährleisten kundenspezifische und individuell konfektionierte Single-Use Lösungen die nötige Prozesssicherheit und Flexibilität. Hilfsprozesse, bei denen die Medien nicht mit produktberührenden Oberflächen in Berührung kommen, zählen zu den nicht aseptischen Anwendungen. Durch das Produktportfolio von GEMÜ kann hierfür auf Sitzventile, Absperrklappen oder Kugelhähne zurückgegriffen werden.

„In Kombination mit erweiterbaren Automationskomponenten sind unsere Ventile technisch sehr gut aufgestellt, um den neuen Markt Cultivated Meat von der Laborphase bis hin zur kommerziellen Produktion zu begleiten und voranzutreiben“, sagt Tibor Tot, Business Development Manager in der Business Unit Pharma, Food & Biotech.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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